Tokio - Wohnviertel - Straße

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Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Gast am So Mai 06, 2012 11:10 pm

cf: Tokio - Wohnviertel - Miu

Ich streifte durch die kleine, schmale Gasse und hielt Ausschau nach der Wohnung des toten Typen, der meinen Schlüssel hatte. Streng genommen war es nicht meiner, aber sobald ich einen Auftrag von der Agency bekam, führte ich ihn so gewissenhaft aus, als würde es um mich persönlich gehen.
Nach einigen Minuten, in denen ich lieb und freundlich vor mich hin grinste, entdeckte ich den alten Subaru meines Opfers. Sofort veränderte sich meine Mine. Ich wurde hochkonzentriert, als ich mir überlegte, wie ich in das Auto eindringen konnte.. und vorallem, wie ich unauffällig die Seitenverkleidung demontieren konnte... Ich hoffte nur, dass mich niemand dabei sehen würde...
Ich schritt also auf den Subaru zu und griff an meinen Schlüsselbund, an dem unauffällige Dietriche hingen, mit denen ich problemlos ins Auto eindringen konnte. Im Auto angelangt, schloss ich die Tür zu und legte die Tasche auf den Beifahrersitz. Dann widmete ich mich mit bloßen Fingernägeln der Seitenverkleidung. Ich betete im Stillen, dass mich niemand dabei beobachtete...
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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Luan Inazuma am Mo Mai 07, 2012 6:10 am

(c.f. Tokio - Wohnviertel - Luan)

Luan streifte ein wenig durch die Straßen und Gassen seines Wohnviertels. Im Dunkeln machte es noch mehr Spaß, aber auch tagsüber hatten diese Spaziergänge, die er mittlerweile fast wie ein Ritual regelmäßig unternahm, etwas entspannendes. Ein wenig untertauchen, sich sinnlose Gedanken über die Welt und alles Mögliche machen...
Plötzlich hielt Luan inne, blieb stehen. Konnte das wirklich sein? Hatte er da gerade in dieser unscheinbaren, schmalen Gasse ganz aus dem Augenwinken einen blütenweißen Haarschopf entdeckt? Einen Moment lang wollte er einfach weitergehen, schließlich war das völlig unmöglich, doch die Neugier siegte. Er ging ein paar Schritte zurück, warf noch einmal einen Blick in diesen etwas düstere Gang. Tatsächlich, da hantiere eine Gestalt mit langem, hellen Haar an einem alten Auto herum. Einen Moment lang starrte Luan sie durch die Haare, die ihm ins Gesicht hingen, an, dann bemerkte er seine auffällige Reaktion und zog sich etwas zurück, sodass er von der Gasse aus nicht mehr zu sehen war. Er hatte genug gesehen. Der eisblaue Farbstich in den Haaren des Mädchens war ihm Beweis genug, dass sie nicht Loriena war, wie er sich wohl tief in sich erhofft hatte.
Entschlossen drängte Luan seine Erinnerungen zurück, atmete tief durch. Wer auch immer diese Person war, hatte sie da nicht gerade recht auffällig an einem Auto herumhantiert? Das neueste Modell war es wohl nicht gerade, aber vielleicht auch einfacher zu knacken... Das konnte vielleicht ja ganz interessant werden... Ein fast abfälliges Lächeln huschte über sein Gesicht, als er sich an eine Hauswand an der Straßenecke lehnte und wartete.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Gast am Mo Mai 07, 2012 7:06 pm

Nachdem ich die Seitenverkleidung der Innenverkleidung endlich erfolgreich abgenommen hatte, sah ich auf das helle Metall. Tatsächlich. Da war mein Schlüssel. Mit dickem Tape an das Metall angebracht. Mein Herz tat einen Sprung. Ich war voller Euphorie. Wieder ein Auftrag, den ich erfolgreich beendet hatte. Nun musste ich diesen Schlüssel nur noch meinem Informanten geben und das Geld kassieren.
Mit einem lächeln brachte ich die Verkleidung - diesmal nicht so sauber und schön - wieder an das Auto an, schnappte mir meinen Rucksack und stieg aus dem Auto. Sofort sah ich mich erst einmal um. Ich schien Glück gehabt zu haben. Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Heute lief einfach alles perfekt.
Ein ehrliches Lächeln umspielte nun meine Lippen, als ich mir den Rucksack um eine Schulter warf und den Schlüssel in die Seitentasche meiner Schuluniform steckte. Ich war wirklich gut drauf und bezweifelte, dass irgendetwas meine Laune trüben konnte.
Gemütlich ging ich nun die Gasse entlang. Plötzlich bekam ich Herzrasen. Ich war mir absolut sicher, dass ich eine Gestalt im Augenwinkel sehen konnte. Eine Gestalt mit weißen Haaren. Soviel war mir aufgefallen. Hatte mich diese Gestalt beobachtet? Will er den Schlüssel? Ist er von den Ausgestossenen? Oder gar von der U.P.M.? Wie ich gelernt hatte, ging ich einfach weiter, ohne auffällig zu reagieren. Jedoch glitt eine Hand zu meinem Oberschenkel - jederzeit bereit, nach der Waffe und meinem Rock zu greifen und abzudrücken. So ging ich also weiter, in völliger Alarmbereitschaft und wartete ab, ob die Gestalt irgendwie auf mich reagieren würde.
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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Luan Inazuma am Di Mai 08, 2012 4:03 am

Etwas später war das dumpfe Geräusch der sich schließenden Autotür zu hören, dann nahezu lautlose Schritte. Schritte? Entweder hatte sie es nicht hinbekommen, das Auto zu starten - aber dann hätte man Motorgeräusche gehört - oder sie hatte garnicht geplant, direkt den ganzen Wagen mitgehen zu lassen. Eigentlich konnte es ihm egal sein, aber schließlich machte es auch Spaß, ein wenig darüber zu philosophieren. Als das Mädchen schließlich an ihm vorbeiging, lächelte sie - ein weiteres Indiz für die Tatsache, dass sie wohl nicht an dem Auto selbst interessiert gewesen war. Auffällig war aber auch etwas anderes: Sie trug eine normale, rote Schuluniform, die einen gewissen Kontrast zu den hellen, cyanfarbenen Haaren bildete, und ziemlich mädchenhafte Haarspangen. Eigentlich sah sie also einfach aus wie eine normale Schülerin, und trotzdem hatte sie offensichtlich gerade ganz gezielt ein Auto aufgebrochen.
Luan lächelte und schüttelte kaum merklich den Kopf. Was es nicht alles gab... Eigentlich, fand er, konnte er sich zumindest einmal das Auto anschauen. Irgendwie fand er dieses Mädchen verdächtig, auch wenn er nicht daran glaubte, dass er gleich eine Leiche im Kofferraum des Wagens finden würde. Und da diese Gasse sowieso wieder zu seiner Wohnung führte, trat er wieder auf den Bürgersteig und bog in die Seitenstraße ein.
Das Auto wies nur geringfügige Kratzspuren am Schloss auf - sie hatte also einen ziemlich guten Dietrich verwendet. Die Innenverkleidung hatte da schon etwas mehr abbekommen, sie hing etwas schief und nicht gerade stabil und hatte Kratzspuren an den Rändern. Solche Spuren waren aber zumindest von außen nirgendwo sonst zu entdecken, also hatte sie wohl gewusst, wo sie suchen musste, auch wenn Luan keine Ahnung hatte, was dieser gesuchte Gegenstand sein konnte.
Luan, der einfach vor dem Auto stehen geblieben war, um es zu betrachten, setzte schließlich gemütlich seinen Weg fort. Dieser Einbruch war ungewöhnlich gewesen, aber nichts weltbewegendes, also speicherte Luan seine Beobachtungen ab, beschloss aber, sich nicht mehr besonders damit zu beschäftigen.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Gast am Do Mai 10, 2012 1:08 am

Eine Weile ging ich weiter, ehe ich mir sicher war, nicht von dieser Gestalt verfolgt zu werden. Irgendwann wagte ich sogar einen Blick zurück. Ich erschrak. Die - offensichtlich - selbe Gestalt stand nun am alten Subaru, in dem ich zuvor eingebrochen war... Diese Gestalt hatte gewiss etwas mit der Agency zu tun.... Langsam lehnte ich mich an die kalte Hauswand in der Gasse und ließ meinen Blick auf der Gestalt ruhen. Ich würde ihn beobachten müssen. Ein halb erledigter Auftrag war nichts für mich. Ich musste sichergehen, dass diese Gestalt entweder mundtot gemacht wurde oder von nichts etwas wusste... Nur wir sollte ich das schaffen?
Mein Herz pochte bis zum Hals. Ich war froh darauf trainiert zu sein, es äußerlich nicht zu zeigen. Ich beschloss etwas näher heranzugehen, blieb jedoch weiterhin in den schützenden Schatten der Gasse.
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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Luan Inazuma am Do Mai 10, 2012 8:12 am

Während Luan weiter die Gasse entlangspazierte, ließ er wieder seine Gedanken schweifen.
Hätte er jetzt - wie eigentlich fast jeder - eines dieser topmodernen Touch-Handys mit sich, hätte er schon jetzt nachsehen können, ob sein Ausbildungschef auf seine Mail geantwortet hatte... Andererseits wollte er sich lieber in Geduld üben als der UNION unnötig viele Informationen zukommen zu lassen. Wenn man schon vor Jahrzehnten gewusst hatte, wie einfach man die Menschen mit diesen tragbaren Ortungsgeräten überwachen und ausspionieren konnte, würde es wohl das Mindeste sein, was die UNION für ihre Macht tun konnte. Ob man schon wegen seiner Anfrage nach den Bauplänen ihrer Gebäude misstrauisch geworden war? Er, als ehemaliges Versuchsobjekt, stand sicherlich sowieso unter besonderer Beobachtung...
Bei diesem Gedanken stahl sich ein amüsiertes, fast spöttisches Lächeln auf sein Gesicht. Trotz der möglichen heimlichen Kontrolle war und blieb die UNION nicht allmächtig, er selbst war wohl einer der vielen lebenden Beweise dafür.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Gast am Do Mai 10, 2012 7:26 pm

Die Gestalt hatte anscheinend das Interesse am Subaru verloren. Dennoch war ich alarmiert. Ich musste einfach wissen, wer diese Person war... Doch wie sollte ich... Gedankenverloren streifte ich hinter der Gestalt her, die durch die Gasse ging. Sogar gemütlich ging. Sie schien also nichts bemerkt oder vermutet zu haben.... Trotzdem musste ich sicher gehen. Also setzte ich meine imaginäre "Naive-Schülerin-Maske" auf, nahm einfach ein Heft aus meinem Rucksack heraus und beschleunigte nun meinen Gang. Ich war nur noch einige Meter von der Gestalt entfernt. Nun konnte ich auch weiße Haare erkennen. Sein Kleidungsstil ließ nicht erraten. Zu schlicht. Zu einfach. Doch auch dieses Tatsache ließ alle Alarmglocken bei mir klingeln. Vielleicht lag es auch nur daran, dass es mein Beruf ist, überall Geister zu sehen, wo es keine gibt.. Aber Vorsicht war nun einmal die Mutter der Porzelankiste...
Als ich schließlich nur noch zwei Meter von der weißhaarigen Gestalt entfernt war, setzte ich mein unschuldiges Lächeln auf, streckte das Heft vor und rief:
"Hallo! Ich glaube Sie haben was verloren!", meine Stimme wirkte fast kindlich, als ich höflich die fremde Gestalt darauf hinwies, eventuell etwas verloren haben zu können. Dann wartete ich ab. Ich musste einfach das Gesicht sehen.
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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Luan Inazuma am Fr Mai 11, 2012 8:55 am

Als Luan durch den Ausruf ,,Hallo! Ich glaube Sie haben was verloren!" aus seinen Gedanken gerissen wurde, zuckte seine Hand - noch bevor er darüber nachdachte - reflexartig zu seiner Jackentasche, dann kurz über seine Schulter. Haustürschlüssel, Portmonee, seine Katana, alles war da. Er realisierte noch garnicht, dass diese kindliche Stimme dem Mädchen mit dem cyanfarbenen Haar gehörte, und erwiderte, ohne sich umzudrehen: ,,Ich glaube nicht, dass das mir gehört", schenkte diesem Kind also keine weitere Beachtung. Idyllisch war es in dieser Straße nicht gerade, demnach konnte es schließlich auch gut sein, dass ihn irgendein Straßenkind ansprach, um ihn zu bestehlen - auch wenn er außer seiner gut getarnten Katana wohl nichts besonders Wertvolles bei sich trug. Vielleicht war es auch gut gemeint, aber Luan war weder an einem Gespräch noch an sonstigen Kontakten zu irgendwelchen unbedeutenden Leuten interessiert, also hielt er sich so distanziert wie möglich.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Gast am Fr Mai 11, 2012 9:44 am

Ich wartete darauf, endlcih sein Gesicht sehen zu können, doch er drehte sich einfach nicht um... Verdammmt.... Er verneinte einfach, ohne überhaupt zu sehen, was ich in der Hand hielt... Innerlich kochte ich vor Wut, äußerlich lächelte ich jedoch gezwungen und verbeugte mich leicht, falls er sich doch umdrehen sollte.
"Oh.. Entschuldigen Sie bitte...", sagte ich mit einer melodischen Stimme. Doch mein Herz raste vor Wut. Ich hasste es, abgewiesen, ignoriert oder nicht für voll genommen zu werden.. und auch wenn dieser Typ nicht zu meinem Auftrag gehörte, hatte ich gerade genug Zeit, um ihn zur Rede zu stellen. Ich würde es eifnach als Routinekontrolle verkaufen, sollte die Agency fragen stellen. Wenn er auf irgendeiner Fahndungsliste war, würde ich ihn vermutlich erkennen. Vielleicht würde ich ja einen Glücksfang machen. Dann hielt ich es nicht mehr aus, als der Typ immer noch einfach seinen Weg fortsetzte. Ich griff untern meinen Rock, holte die Pistole hervor, richtete sie auf seinen Rücken und entsicherte sie mit einem geräuschvollen "Klick".
"Stehen bleiben!", sagte ich nun mit meiner richtigen, kalten und emotionslosen Stimme, die ich eigentlich nicht gerne einsetzte oder präsentierte. Ich dachte nicht lange darüber nach, was ich tat. So war ich nun einmal, wenn man mich verärgerte... und auch wenn es mich mein Leben kosten würde, das Gesicht dieses Typen würde ich vorher noch sehen.
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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Luan Inazuma am Fr Mai 11, 2012 11:01 am

Nach der fast verschüchtert wirkenden Entschuldigung glaubte Luan eigentlich, das Kind würde ihn in Ruhe lassen, und setzte seinen Weg fort. Als er jedoch dieses Geräusch, das er den Rest seines Lebens wiedererkennen würde, das Klicken einer Schusswaffe, die entsichert wurde, hörte, wurde er misstrauisch. Konnte das etwa das Mädchen, das sich vor ihm an dem alten Subaru zu schaffen gemacht hatte, gewesen sein? Einen Moment lang schien es ihm, als würde sich noch jemand einmischen, denn diese eiskalte, emotionslose Stimme, die ihm befahl, stehen zu bleiben, unterschied sich so sehr von der fast kindlichen Variante, das er sie zunächst kaum beide der gleichen Person zuordnen konnte.
Luan blieb stehen, schließlich hatte er nicht den Drang, sich von irgendwem einfach so beseitigen zu lassen, egal wer und wie viele nun hinter ihm waren, auch wenn er vermutete, dass es sich allein um das Mädchen mit den cyanfarbenen Haaren handelte.
Das war ja doch interessanter, als er gedacht hatte... Eigentlich hatte Luan ja rein äußerlich nichts getan, als zunächst am Rand der Gasse eine kurze Pause einzulegen und einen Blick auf diese alte Karre zu werfen, also hätte er auch ein harmloser, autointeressierter Passant sein können. Warum sah das Mädchen ihn also als Bedrohung an? Zumindest er fand ihr empfindliches Verhalten ziemlich auffällig, ohne ihren weiteres Eingreifen hätte er seine Beobachtungen vermutlich weitgehend ignoriert. Stattdessen gab sie ihm dadurch das Gefühl, dass die Hintergründe des eigentlich nicht gerade ungewöhnlichen Einbruchs doch wichtiger und bedeutender waren, als er erwartet hätte.
Ruhig verharrte Luan und wartete auf eine weitere Reaktion oder Anweisung des Mädchens, zur Sicherheit bereitete er sich aber darauf vor, jederzeit seine Katana zu ziehen oder zumindest seine Fähigkeiten zu mobilisieren, um einen Angriff zunächst einmal sicher abwehren zu können.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Gast am Fr Mai 11, 2012 10:41 pm

Wenigstens dieser Befehl schien bei dem weisshaarigen Mann zu wirken, denn er blieb stehen. Ich war froh darüber, denn endlich wurde ich für voll genommen. Schade, dass man immer erst drohen musste, um seine Ziele er erreichen, dachte ich, während ich die Waffe weiter auf seinen Rücken richtete.
"Umdrehen.", sagte ich weiter und dachte über nur kurz über mein Verhalten nach. Ja, ich kam zu dem Schluss, dass ich das hier tun musste. Schließlich ging es um einen wichtigen Auftrag, und jeder der davon Wind bekam, müsste aus der Welt geschafft oder zum Schweigen gebracht werden. Doch meine Gedanken wurden schnell beseitigt, denn die Neugier auf das Gesicht des Typen war größer als jegliche Gedanken.
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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Luan Inazuma am Sa Mai 12, 2012 5:11 am

Ein wenig überrascht war Luan doch, dass sie es sich erlaubte, ihn einfach herumzukommandieren. Andererseits, ihr ganzes Verhalten war so ungewöhnlich, dass Luan ihrem Befehl vermutlich auch so aus reinem Interesse nachgekommen wäre.
Mit einem etwas genervten Seufzen drehte er sich um und blickte das Mädchen kühl an, während er völlig gelassen dastand. Tatsächlich, sie stand da mit steinerne Miene und zielte mit einer Pistole auf ihn. Er konnte es nicht vermeiden, aber dieser Kontrast zwischen ihrem Unschuldigen Äußeren und diesem mörderischen-kalten Blick und diese Ironie in der Tatsache, dass sie durch ihr Verhalten das, was sie wohl geheim halten wollte, noch viel offensichtlicher machte, ließen seine Mundwinkel amüsiert nach oben zucken.
,,Entschuldigen Sie bitte", wiederholte er ihren letzten noch kindlich-freundlichen Satz, ohne wirklich klar werden zu lassen, ob er damit ironisch auf ihre Schauspielerei anspielen oder lediglich die Situation etwas entschärfen wollte.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Gast am Sa Mai 12, 2012 5:43 am

Hatte der Typ gerade eben Geseufzt? Ich blinzelte verunsichert, als er sich endlich zu mir umdrehte und hatte mit einem kaum merklichen Räuspern meine Fassung wieder gewonnen. Mit Konzentration musterte ich seine Gesichtszüge, die mir irgendwie bekannt vorkamen... Doch meine Konzentration wurde von ihm durchbrochen.
,,Entschuldigen Sie bitte", sagte er und ich konnte nicht feststellen, ob er mich nachäffte oder sich einen wirklcih gefährlichen Spass erlauben wollte.
Langsam schlich sich in mir das Gefühl hoch, das ich überreagiert hatte und eventuell erst mit dieser Aktion auf mich und meinen Einbruch aufmerksam gemacht hatte. Ich wurde leicht nervös, doch äußerlich hielt ich meine kalte Fassade aufrecht. Seine blauen Augen starrten mich einfach an und er schien mich zu mustern, was mich noch nervöser machte. Vorallem, weil er mir tatsächlich bekannt vor kam, ich mich aber nicht erinnern konnte woher... So etwas war mir noch nie zuvor passiert und es schockierte mich regelrecht. War ich in den letzten Monaten zu leichtsinnig gewesen, was die Vermissten- und Gesuchten-Listen anging? Im Büro würde ich noch einmal alle Listen durchgehen, die der UNION, sowohl auch die der Polizei. Ich atmete tief aus und ließ meine Waffe langsam sinken, blickte ihn jedoch nur an. Was sollte ich nun tun? Mich einfach entschuldigen und weitergehen? Naja, so bizzar wie die Situation zu sein schien, würde das auch nichts mehr ausmachen.
"Verziehung, ich habe Sie verwechselt.", sagte ich und drehte mich sofort weg. Mein Gesicht wurde rot, da ich so wütend auf mich selbst war und nicht wusste, wie ich weiter reagieren sollte. Ich hasste es einfach, wenn Situationen außer Kontrolle gerieten und DAS war eindeutig so eine Situation. Ich tat ein paar weitere Schritte ohne mich umzudrehen und hoffte, so entkommen zu können.

tbc: Tokio - Federal Bureau (Agency)


Zuletzt von Miu am So Mai 13, 2012 8:52 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Luan Inazuma am Sa Mai 12, 2012 9:40 am

Einen Moment lang starrte ihn das Mädchen hochkonzentriert an, musterte ihn, und Luan ließ es über sich ergehen. Er versuchte ein wenig, aus ihrer Miene zu lesen, was sie dachte, doch sie blieb undurchschaubar. Vielleicht war sie ja sogar im Auftrag der UNION unterwegs - die Pistole war da schon ein deutliches Indiz - aber darauf festlegen wollte er sich nicht. Dafür sprach ihr ganzer Auftritt, der Luan vermuten ließ, dass sie eine eher wichtige Aufgabe erledigte, dagegen sprach aber die Tatsache, dass sie ihn nicht zu kennen schien. Als Geflohener stand er sicher auf einer der Listen der UNION, wenn es so etwas gab, die Frage war nur, auf welcher... Das Letzte, womit Luan gerechnet hatte, war aber, dass sie sich einfach aus der Situation hinauswinden wollte.
Bevor Luan sich überlegen konnte, wie er auf ihr unerwartetes ,,Verziehung, ich habe Sie verwechselt." reagieren sollte, hatte sich das Mädchen schon umgedreht, um einfach wegzugehen. Einen Moment lang sah er ihr doch etwas verwirrt nach, hob leicht eine Augenbraue. An einem anderen Tag hätte er sie vielleicht aufgehalten und sich einen Spaß daraus gemacht, sich von ihr ein paar weitere Informationen zu holen, aber schließlich hatte er noch zu tun und sie eine Waffe, mal abgesehen davon, dass sie ihm sowieso einiges zum Nachdenken hinterlassen hatte. Also entschied er sich dafür, sie gehen zu lassen, und verabschiedete sich mit einem recht freundlichen ,,Na dann, viel Erfolg noch", bevor er sich ebenfalls umdrehte und seinen Weg fortsetzte.

tbc: Tokio - Wohnviertel - Luan

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Ryana Luxuria am Sa Mai 19, 2012 2:31 am

Firstpost

Heute war ich mal wieder alleine unterwegs. Das war für mich schon lange nichts Aussergewöhnliches mehr... So konnte ich wenigstens unauffällig operieren.
Trotzdem verspürte ich immer für kurze Zeit eine Art Nervosität, wenn ich vor meinem nächsten Werk stand. Mit einem letzten prüfenden Blick auf meine von der UNION erhaltenen Karte vergewisserte ich mich, dass ich auch das richtige Haus mit Bomben versehen hatte. Meine Vorsichtsmassnahme war eigentlich unnötig und ich hoffte, dass Leute, welche in der Nähe wohnen würden, Wind von der Sache bekommen würden.
Es fehlte hier dem Planeten einfach an Action und wenn hier schon jeder Mensch so verdorben sein musste, dann wollte ich möglichst viele von ihnen in die Luft sprengen. Wirklich, manche waren echt schlimmer als meine Mutter und das schafften bis jetzt nur drei. Vielleicht auch mehrere. Einfach diejenigen, die mich halt nervten.
Selbstverständlich wollte ich mein Spektakel aus einer sicheren Entfernung beobachten, nicht, dass ich da plötzlich mit hineingezogen werden würde oder man mich verdächtigen könnte. Klick! Der Schalter war nun endlich bestätigt und ich konnte mir aus einigen hundert Metern Entfernung lustige Knalleffekte ansehen. Und wieder durfte ich ein Häkchen für "ausgeführt" setzen. Ein zufriedenes Grinsen zierte nun mein Gesicht und ich wartete noch auf ein paar Reaktionen. Vieleicht würde ich mal wieder die Fernsehsendung mit der Sondermeldung verpassen, aber Live war schon immer besser gewesen. Blöd wäre nur, wenn die dort berichten würden, dass ich da letztens die Putzfrau war. Schliesslich kümmerte ich mich dieses Mal ganz alleine um das Spektakel, da konnte ich also auch keinen Sklaven hinschicken, um die Bomben zu platzieren.

Plötzlich vibrierte mein Handy. Es war eine SMS von meinem Polizisten und er schien nicht gerade zufrieden zu sein. Überhaupt tat er immer so, als müsste er mir das Sprengen verbieten, aber liess mich schlussendlich doch in Ruhe. Seufzend steckte ich mein Mobiltelefon also wieder weg und überlegte, was ich als nächstes tun könnte. Da fiel es mir wieder ein. Wollte ich nicht einen anständigen Bauern besorgen gehen? Es musste ja nicht unbedingt dieser Neil sein, aber ein richtiger Profikiller käme mir genau recht. Es war nicht so, als würde ich zuviele Ansprüche stellen, aber bei manchen Sachen war ich halt pingelig. Am Besten mache ich das über eine Anzeige. Da man dafür aber eine Telefonnummer angeben müsste und ich wegen dem Orten bestimmt nicht mein Handy angeben würde, hatte ich mir vor einiger Zeit eines extra für diesen Zweck geklaut. Klar, bis ich die Sache erledigt hätte, würde ich Gefahr laufen, aber es war sicherer, als das wahre Handy anzugeben. Trotzdem würde ich mich darum erst zu Hause kümmern, wenn ich wieder an meinen PC durfte. Das Internet war zur heutigen Zeit und vor allem für unsichere Geschäfte echt praktisch. Ein Inserat wäre dort also besser aufgehoben als im Supermarkt von nebenan. Momentan war ich aber immer noch damit beschäftigt, die Reaktionen zu bestaunen. Das war der wahre Nervenkitzel und nicht die Angst, dass etwas schief gehen könnte.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Sadas Feuerblick am Sa Mai 19, 2012 6:27 am

cf: Tokio - City

Gerade noch grinsend, durchfuhr ein schrecklicher Knall meine Ohren. Ohne lange nachzudenken, sah ich zu Rika und hielt sie... fest... Oh gott, was hatte ich da nur getan. Vielleicht würde das aber keine besonderen Konsequenzen geben... Ich tat also so, als hätte ich nichts getan und sah mich um. Ein Haus stand lichterloh in Flammen. Dunkler, dichter Rauch stieg auf und grinste wieder. Wer auch immer das gewesen war, endlich hatte er mein tristes Leben aufgehellt. Es war wenigstens nicht das Haus meines Bekannten gewesen, denn das wäre wirklcih ungünstig...
Mit Rika am Arm ging ich also weiter und sah mich noch mehr um. In etwas weiterer Entfernung stand eine Frau mit violetten Haaren. Sie schien gerade irgendetwas wegzustecken. Wieso war ein Menschenkind so gelassen, wenn vor ihm gerade ein Haus in die Luft gejagt wurde? Es sei denn, diese Person hat etwas damit zu tun.Ich sollte mich vielleicht bei der Polizei bewerben, dachte ich lächelnd und ging weiter auf diese Person zu. Doch irgendetwas sagte mir, dass ich lieber Abstand halten sollte. Ein ungewohntes und beängstigendes Gefühl erschlich mich. Als würde ich diese Person kennen. Oder, als würde mir etwas sagen wollen, dass ich mit dieser Person irgendwie in Verbindung stand... Mein Blick verfinsterte sich sofort. Ich mochte es nicht, wenn etwas derartiges passierte.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Kasumi Otsuka am Sa Mai 19, 2012 7:02 am

cf: Tokio - City

Er gab mir eine eher gruselige Antwort, doch auf genau eine solche war ich gefasst. Lange hatte ich nicht Zeit zum Fürchten, da machte es plötzlich Bumm! Ehe ich mich versah, hielt mich Sadas plötzlich fest und wenn ich auch nur ein kleines bisschen Logik besass, dann nervte ich ihn also nicht. Momentan.
Trotzdem zitterte ich leicht. Schliesslich machte es nicht tagtäglich Bumm! Das erinnerte mich mal wieder an meine Zeit als Versuchskaninchen. Aber auch hier konnte ich nicht mehr lange nachstudieren, weil Sadas mit mir am Arm zu so einer komischen Tante spazierte, welche nicht halb so stark erschrocken wirkte wie ich. Das passte mir nicht. Auch mein natürlicher Fluchtinstinkt schlug noch mehr Alarm als er es eh schon die ganze Zeit bei Sadas tat. Fast, als könnte mein echtes Ich wieder die Oberhand gewinnen. "Sadas... Die ist gruselig", bemerkte ich ganz ehrlich, weil ich so eine beängstigende Vorahnung hatte. Es passte mir nicht ins Prinzip, dass nur ich so stark erschrocken war. Dass Sadas eigentlich auch gruselig war, liess ich jetzt mal ausser Acht. Seine Aktion vorhin beweiste mir, dass ich bei ihm momentan in Sicherheit war, was ich übrigends schätzte. Trotzdem wollte ich mich nicht zu nahe an diese komische Fremde zerren lassen.

OOC: Hab einfach mal nachträglich ein tbc: gesetzt^. ^

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Ryana Luxuria am Sa Mai 19, 2012 7:16 am

Eigentlich erwartete ich nach meinem lustigen Knalleffekt eher panische Leute und nicht gemütliche Spaziergänger. Also einfach nicht solche Typen, wie die, die sich gerade mir näherten. In meinen Augen wirkten die beiden wie zwei Turteltäubchen und ja, ich war wirklich beleidigt, dass die nicht wirklich Angst vor meinen Explosionen hatten. Also musste ich an der Sache etwas ändern. Mich zu entlarven, käme aber bestimmt nicht infrage. Einmal ausgiebig gestreckt und dann näherte ich mich den beiden. Auf meinem Weg dorthin überlegte ich mir ernsthaft, ob ich eher die nette Nummer spielen und sie beim Lästern über die UNION erwischen sollte oder knallhart auf Ryana-Time verweisen sollte. Beide Möglichkeiten gefielen mir. Wenn ich aber richtig darüber nachdachte, schlussfolgerte ich, dass beide Situationen schlecht für die beiden enden würden. Also könnte ich mir die Maskerade auch einfach sparen. Die beiden hatten mich halt nun mal mit ihrer gelassenen Art provoziert und ich verabscheute es, wenn man mich nicht ernst nahm. Daher blieb ich plötzlich abrupt stehen, nahm mein Handy heraus und telefonierte mit mir selbst. "Ja, Hallo? Hör mal zu Rinicho, ich habe soviele Verletzte wie möglich gerettet und zwei Hauptverdächtige gefunden, die hier seelenruhig herumspazieren", trällerte ich lauthals zu mir selbst ins Telefon. So laut, dass sie es ja hören würden und mit einem verschwörerischen Blick obendrauf.
Schlussendlich entschied ich mich also dazu, dass es doch besser war, wenn ich mich nicht direkt entlarven würde, auch wenn die geretteten Verletzten weit hergeholt waren. Solche konnte ich nämlich nirgends erblicken. "Beobachten? Meintewegen", beendete ich das imaginäre Gespräch und wusste haargenau, dass jeder Volltrottel merken müsste, dass es gespielt war. Sinn der Sache? Reaktionen. Wie immer wollte ich zuerst sehen, wie meine Gegenüber auf verschiedene Situationen reagieren würden, ehe ich ihre Schwachstellen schamlos ausnützen würde. Die beiden testete ich jetzt also auf billige Tricks. Mir ist wirklich langweilig...
Zu lange wollte ich mich mit ihnen auch nicht vergnügen, weil ich dann doch bald an meiner Kontaktanzeige basteln wollte. Dann hielt ich plötzlich inne. Waren das nicht Typen, welche nach einer Explosion herumspazierten? Vielleicht wären sie ja sogar geeignet für meine Stelle. Er hatte jedenfalls ein fieses Grinsen aufgesetzt, welches ich mit meinem versuchte zu übertreffen. Das musste wahrscheinlich wirklich komisch aussehen, so wie er und ich gerade grinsten. Ich näherte mich den beiden kein Stück mehr, sondern starrte sie einfach nur mit meinem nun zur Fratze verzerrten Gesicht an.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Sadas Feuerblick am Sa Mai 19, 2012 9:09 am

"Sadas... Die ist gruselig", sagte Rika und ich konnte ihr leichtes zittern spüren. Für sie als Menschenfrau war das vermutlich gruselig, aber für mich war das einfach nur spannend. Nichtsdestrotrotz, auch wenn ich Rika nicht in Gefahr bringen wollte, mussten wir an dieser Irren vorbei, um zum Haus zu gelangen. Dann holte sie wieder irgendetwas aus der Tasche. Ein Handy vermutlich? Sie hielt es sich ans Ohr und redete auf einmal so laut, dass sie gesamte Nachbarschaft sie hören konnte. Ich blieb jedoch nicht stehen. Die Irre sprach von vielen Verletzten, die sie gerettet haben soll. Außerdem erwähnte sie zwei Hauptverdächtige, die herumspazierten, womit wohl Rika und ich gemeint waren... Was für ein Früchtchen, dachte ich mir und grinste noch mehr. "Beobachten? Meintewegen", waren die letzten Worte der Irren gewesen, ehe sie zu uns sah und plötzlich auch noch grinste. Sadas stockte kurz. So wie sie sich ansehen mussten, könnte man auf zwei wilde Tiere kommen, die sich gerade anfletschten. Was für eine Situation. Das sie beim Telefonat geblufft hatte, war offensichtlich. Keine Verletzten weit und breit. Das macht sie nur noch interessante, doch ich durfte nicht vergessen, dass ich Rika an meiner Seite hatte. Ohne meinen Blick von der Irren abzuwenden, flüsterte ich zu Rika: "Verhalte dich einfach ruhig.", und ging weiter. Ich überprüfte noch einmal kurz meine Kapuze. Sie saß. Meine Ohren waren nicht sichtbar. Nur meine Augen und der verrückte Blick darin. Feuer mit Feuer, war meine Devise. Wenn sie verrückte Blicke tauschen wollte, meinetwegen. Das was mein Spezialgebiet. Als wir also an ihr vorbeigingen, rauchte es schon gewaltig. Der Wind hatte einiges vom Rauch in unsere Richtung geweht und ich hätte beinahe gehustet. Doch diese Peinlichkeit konnte ich noch zurückhalten, ehe wir direkt neben der Irren standen. Im Vorbeilaufen konnte ich es aber dennoch nicht lassen und richtete das Wort nun an die Irre.
"Nettes Kabumm.", sagte ich sarkastisch, ehe ich mit Rika an der Hand einfach weiterging und so tat, als hätte es diese riesige Explosion einfach nicht gegeben. Bald wären wir am Haus. Vielleicht sollten wir nicht direkt reingehen, sonst würde uns die Irre noch folgen...

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Kasumi Otsuka am Sa Mai 19, 2012 10:35 am

Sadas achtete wohl gar nicht darauf, wie ich mich fürchtete und ich wusste nicht recht, ob er das absichtlich machte. Es sah schon krass aus, wenn man die gegenseitigen Blicke betrachtete. Ich verkrampfte mich ein wenig, beschloss aber, bei Sadas zu bleiben. Er flüsterte dann doch zu mir, dass ich ruhig bleiben sollte. "Ok", antwortete ich ihm leise. Leichter gesagt als getan!
Es fiel mir zwar ein wenig schwer, schliesslich war ich solche Aktionen nicht gewohnt, aber ich riss mich ihm zuliebe zusammen. So nahm ich all meinen Mut zusammen und versuchte tapfer als Glied mit ihm neben der komischen Tante vorbeizuspazieren.
Er lobte sie auch noch, was ich aber eher ironisch auffasste, beziehungweise hoffte, dass er es so meinte. Laut seinen Worten verdächtigte er also sie. So weit hergeholt war das gar nicht, aber sie erweckte nicht den Eindruck in mir, als würde sie es gross vertuschen wollen. Ein weiterer Grund für mich, besorgt zu sein. Auch wenn Sadas genau so verrückt sein konnte, für mich war sie dabei eindeutig schlimmer. Nicht, dass ich eine solche Moral besitzen würde und solch eine Explosion absolut inakzeptabel fände, aber wahllos Leute umbringen würde ich wohl kaum. Als wir schon fast an ihr vorbeigeschritten waren, musste ich zugeben, dass Sadas Lösung nicht schlecht war. Friedlich sogar. Irgendwie hätte ich ihm das nicht zugetraut und trotzdem musste ich stolz grinsen. Es war wirklich eine gute Idee gewesen, vorerst bei ihm zu bleiben. Dabei wollte ich doch einfach nur den Nachmittag blau machen...

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Ryana Luxuria am So Mai 20, 2012 3:32 am

Immer noch gespannt wartete ich auf eine Reaktion. Wenn ich so über 0815-Menschen nachdachte, dann würden die beiden vielleicht jetzt ein wenig Panik bekommen. Als normal konnte man die heutige Situation nicht betrachten. Stattdessen spazierten sie mehr oder weniger seelenruhig an mir vorbei und er versuchte meine Grimasse wohl noch zu übertreffen. Ich musste zugeben, mit seiner Kapuze sah er schon eigenartig aus. Aber das konnte mir auch egal sein, er lobte mich für die Explosion und ja, er hatte es damit gerade geschafft, dass ich seinetwegen eine Augenbraue hochziehen musste. Furcht sieht anders aus..
Jetzt nervte er mich wirklich. Niemand, absolut niemand ignoriert mich so eiskalt! Auch wenn mir die UNION unnötige Opfer verboten hatte, so einfach konnte ich das hier nicht stehen lassen. Dass er mich nicht kannte, störte mich wenig. Aber meine Explosionen ignorieren... Nein, das durfte nicht passieren! Das war doch mein einziges Druckmittel...
"Wenn du immer noch nicht so reagieren willst, wie es sich gehört, dann brauchen wir halt eine andere Methode", antwortete ich ihm und war wirklich nicht sonderlich erfreut über seine gelassene Art, Kompliment hin oder her. Klar, wusste ich, dass er das eher sarkastisch meinte, aber für mich war es halt ein Kompliment. Trotzdem hätte ich es lieber, wenn er und seine Begleitung sich fürchten würden, so wie es sich gehörte. "Du hast mir den Tag versaut!", schrie ich ihm nun hinterher, ehe ich ihm meine gerade durchdachte Möglichkeit an die Birne knallen wollte. "Jetzt werdet ihr rein zufällig sterben... Genau! Dass ihr nach ein paar Minuten noch atmend vor mir steht, grenzt doch schon an ein Wunder, oder? Da dürft ihr nichts mehr dazuverlangen!", versuchte ich sie ein letztes Mal einzuschüchtern. Dann überlegte ich mal wieder gekünstelt laut und hielt mir eine Hand ans Kinn. "Hm... Wie sollte ich die Sauerei dann meinem Chef erklären? Ich hab's! Ihr dürft auswählen... Welche Version ist euch lieber? Ryana hat zwei scheiss U.P.M.-Missgeburten erledigt oder soll ich euch eher als ausser Kontrolle geratene Dämonen eintragen?", fragte ich sie mit zuckersüsser Stimme. "Okay, euch selbst umbringen könnt ihr natürlich auch. Erspart Qualen und ist äusserst amüsant zum Anschauen...Aber wartet, ich habe gar keine Popcorns dabei", quasselte ich sie absichtlich voll und war immer noch gespannt auf ihre Reaktionen. Ja, die beiden waren wirklich äusserst interessant.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Sadas Feuerblick am So Mai 20, 2012 5:40 am

Rika schien sich wirklich Mühe zu geben. Sie blieb ruhig und gelassen, zumindest äußerlich. Auf Menschenkinder könnte so eine Irre bestimmt beängstigend wirken. Auf mich wirkte sie einfach nur amüsant. Gerade als ich dachte, wir wären an ihr vorbeigekommen, bekam ich ihre Antwort zu hören. Drohte sie mir etwa? Ich war hocherfreut, dass ich sie anscheinend aus der Fassung brachte und ging weiter, bis sie mir hinterschrie, dass ich ihren Tag versaut hätte. Diesmal blieb ich stehen und drehte mich mit einem amüsierten Lächeln zu ihr um.
Sie plapperte einfach fröhlich drauf los. Sterben würden wir. Wie sie wohl die Sauerei ihrem Chef erklären sollte. Dann gab sie uns eine Auswahl. Entweder wir wären zwei U.P.M.- Mitglieder oder außer Kontrolle geratene Dämonen. Ich muss zugeben, für einen Augenblick war mein Herz stehen geblieben. Fast hätte ich gedacht, sie hätte mich durchschaut, doch sie schien so in Rage zu sein, dass sie nicht einmal einen Feuerblick erkannte, wenn er vor ihr stand. An diesem Punkt wurde mir klar, dass sie irgendwie mit der UNION in Verbindung stand. Niemand sonst hegte einen Hass gegen die U.P.M. oder Dämonen. Mich packte wieder dieses komische Gefühl, doch ich ließ es nicht weit kommen. Die Frau redete und redete und ich bekam schon langsam Kopfschmerzen. Selten ist mir so eine Nervensäge unter die Augen gekommen. Ich hatte nun zwei Möglichkeiten. Ich könnte ihr die Meinung sagen, ihr Selbstbewusstsein noch ein wenig weiter ankratzen, oder ich gehe weiter. Das letztere wäre für Rika allemal sicherer. Doch die Gefahr war groß, dass sie uns dann einfach in den Rücken fallen würde. Egal, ich konnte mich wehren und ich war bereit dazu, sollte dieses lilafarbene Wesen irgendetwas gegen mich ausrichten wollen. Doch ich wollte es nur ungern soweit kommen lassen, schließlich hatte ich hier auf Erde keine sonderliche Kontrolle über meine Fähigkeit. Da fiel mir ein, dass ich ja noch meine Beine hatte, die mich weit und hoch springen lassen konnten. "Halt dich fest.", flüsterte ich zu Rika, ehe ich mich wieder der Irren zuwandte.
"Das war wirklich eine großartige Vorstellung , doch leider haben wir keine Zeit für irgendwelche Spielchen. Es ist nicht wirklich klug, auf fremde Menschen loszugehen. Man kann nie wissen, was sich dahinter verbirgt.", antwortete ich ihr schließlich mit einem scharfen Unterton und das der Verrückten tief in die Augen. In der Hoffnung, Rika würde sich festhalten, machte ich mich zu einem Absprung bereit, während mein Blick weiter auf der Verrückten lag.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Kasumi Otsuka am So Mai 20, 2012 8:01 am

Ich gab mir wirklich Mühe, immer noch ruhig zu bleiben, die Fremde sah schliesslich wirklich nicht normal aus. Als sie jedoch plötzlich wieder zu sprechen begann, verkrampfte ich mich instinktiv ein wenig und hielt mich fester an Sadas. Als jedoch das Wort "U.P.M-Missgeburt" fiel, hatte ich sichtlich Mühe, die Fassung zu bewahren. Eine immense Wut machte sich neben meiner Angst auf diese Frau breit. Was bildete die sich sein? Ich war doch keine Missgeburt! Niemals! Mitnichten!
Um meine Aussage auch nur ein wenig freundlicher gestalten zu können, schloss ich noch einmal kurz die Augen, atmete tief ein. Das tat mir gerade wirklich gut und ihre Drohungen bekam ich nur so am Rande mit. Trotzdem war ich immer noch stinksauer und fand es auch besser, wenn die violette Tante nicht denken würde, dass ich ein richtiger Angsthase wäre. Ausserdem provozierte es mich, dass sie nur über die UNION kein schlechtes Wort verlor. "Ich bin keine... Vergiss es! Du bist dumm!", schrie ich sie an und mir wurde sofort bewusst, wie knapp ich daran vorbeigegangen war, mich als Versuchsobjekt zu enttarnen. Bei Sadas Aussage musste ich leicht grinsen, er könnte Philosoph werden.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Ryana Luxuria am So Mai 20, 2012 8:47 am

Kurz hatte ich noch die Hoffnung, dass ich doch immer noch so furchteinflössend war, wie es sich für eine Luxuria gehörte. Schon vorhin wollte ich ihn fragen, ob er wüsste, wer ich wäre, tat es aber nicht, weil dieser komisch gelassene Typ dann vielleicht an meinem Ego kratzen möchte. Jetzt reichte es mir aber endgültig, nachdem er mir noch erklären wollte, dass ich nicht sonderlich intelligent handeln würde. Meinte der wirklich, jemanden wie mich könnte man somit ruhig stellen? "Originelle Methode", bemerkte ich zu seiner seltsamen Aussage. Das war wirklich so. Viele bettelten um ihr Überleben und er erklärte mir, dass ich nicht auf fremde Menschen losgehen sollte.
"Achja, an eurer Stelle würde ich mich nicht bewegen, der Boden ist voller Mienen", bluffte ich und holte demonstrativ aus meiner Hosentasche (ja, während meinen Terroristenaktionen waren die halt lockerer als sonst) eine Handgranate, die nur auf ihre Benutzung wartete. Den Boden hätte ich wirklich mit Fallen versehen, wenn ich erahnt hätte, dass ich auf zwei solch interessante Gestalten treffen würde. Aber vielleicht reichten diese Einschüchterungsmittel nun endlich. Langsam bin ich die beiden leid...
"Wie unhöflich von mir! Ihr kennt mich ja noch gar nicht..." Sie hörten mir zu und das gab mir die notwendige Genugtuung. "Mein Name lautet Ryana Luxuria. Kapiert? Ich mag es nicht, wenn mich meine Opfer nicht kennen..." Den letzten Teil sagte ich eher zu mir selbst.
Nun blickte ich die beiden erwartungsvoll an. Ihre Reaktionen waren mehr als nur enttäuschend, bisher. Somit konnten sie mich auch nerven...
Trotzdem waren die beiden weiterhin interessant. Vielleicht fand ich es auch nur spannend, dass ich meine Handlunsgweise umändern musste, weil ich zwei ganz abgehärtete getroffen hatte. Die Rothaarige warf mir noch etwas Unverständliches an den Kopf, was ich einfach eiskalt ignorierte. Wenn sie schon jemanden beleidigen wollte, dann richtig oder eben gar nicht. Aber unverständliches Geplappere provozierte mich lediglich und brachte mein Blut zum Kochen. So sehr, dass nur meine Mordlust und das Verlangen nach einem weitern Kabumm stieg.

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Re: Tokio - Wohnviertel - Straße

Beitrag von Sadas Feuerblick am So Mai 20, 2012 9:17 am

Auf die Aussage der Irren reagierte Rika doch etwas verwunderlich. Sie sei keine... was... U.P.M.-Missgeburt? Ein kurzer Blick wanderte zu ihr und ich studierte ihre Gesichtszüge. Das hier würde sich ja noch interessanter gestalten, als ich vorerst gedacht hatte.
Wieder sah ich zur Irren, die nun sagte, dass der Boden unter uns voller Minen war. Ich war mir unsicher. Sie war definitiv dazu fähig, doch war es wirklcih so? Sie holte fast schon demonstrativ eine Handgranate aus der Hosentasche und hielt sie hoch. Dann begann sie sich vorzustellen. Ryana Luxuria. Lux... LUXURIA?!.... Meine Augen weiteten sich als ich diesen Namen hörte. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Göre sich immer noch auf der Erde umhertreiben würde... Dass sie die Tochter eines der mächtigsten Großfürsten der Anderswelt war, wusste jeder Babydämon. Und auch Jeder wusste, dass sie völlig übergeschnappt war. Doch wenn sie eine Luxuria war, dann würde sie das Haus Feuerblick ebenso kennen... Ich versuchte wieder Fassung zu erlangen und schüttelte kurz meinen Kopf. Luxuria also... Mein Grinsen wurde noch größer und ich fletsche mit meinen Zähnen. Irgendwie kam ich mir dumm vor, aber ich musste uns irgendwie aus dieser Situation befreien.
"Nett deine Bekanntschaft zu machen, Ryana Luxuria.", sagte ich schließlich und sah ihr in die Augen. In der Anderswelt herrschten gewisse Grundsätze, die nicht einmal die ausgebuffteste Göre eines Großfürsten brechen dürfte. Und war waren unsere Häuser nicht miteinander verfeindet. Zwar waren sie auch keine Freunde, aber wenigstens bekriegten sie sich nicht. Noch. Würde sie mich angreifen, würde sie womöglich einen Krieg anzetteln. Endlich konnte ich stolz darauf sein, ein Feuerblick zu sein.
"Wie ich bereits sagte, haben wir keine Zeit für deine überaus unhöflichen Spielerein.", fuhr ich fort und kam mir vor wie ein Lehrer. Unhöflich?! Seit wann hatte sich dieses Wort überhaupt in meinen Wortschatz eingeschlichen?! Ich konzentrierte mich wieder. "Solltest du uns ein Haar krümmen, wird das einen Krieg auslösen, Luxuria-Göre.", sagte ich diesmal mit einem mächtigen Grinsen und ging sogar einen Schritt auf sie zu. "Oder willst du etwa, dass unsere Familien sich in die Haare bekommen?", fragte ich diesmal und sah ihr noch intensiver in das eine Auge... welches nicht von der Augenklappe bedeckt war. Ich hoffte, sie würde verstehen. Ebenso hoffte ich, dass Rika nichts verstehen würde...

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