Tokio - Baustelle

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Tokio - Baustelle

Beitrag von Sadas Feuerblick am Mi März 07, 2012 12:00 pm

cf: Tokio - Innenstadt

Der Typ ging wirklich vor. Mein Puls fuhr Achterbahn und unbewusst drückte ich das Mädchen fester. Er sagte, das Ayako - vermutlich meine "Geißel" - nicht mit reingezogen werden müsste. Irgendwie fühlte sie sich komisch an. Naja, jetzt war keine Zeit darüber nachzudenken. Irgendwann ging der Typ in eine Gasse und beschleunigte seinen Gang. Ich hatte teilweise sogar Mühe ihm hinterherzukommen. Nach ein paar weiteren Ecken war ich wütend. Ich hatte keine Lust mehr lange zu Laufen... ich wollte endlich was erleben. Plötzlich hatte ich ihn verloren, aber die Gasse endete auch bald. Direkt vor mir stand die leere Baustelle, zu der der Typ wollte. Ich kannte sie gar nicht, aber es schien ein geeigneter Ort für einen guten Kampf zu sein.
Plötzlich - als ich wieder nach vorne sah - stand der Typ vor mir. Ein paar Meter weiter entfernt. Angelehnt an einen Stab. Interessant. Wozu würde er einen Stab brauchen? Egal, ich hatte meine Fäuste und das sollte vorerst reichen. Das Mädchen, welches er Ayako genannt hatte, ließ ich los. "Wenn du dich bewegst, bist du tot.", zischte ich, ohne meinen Blick von dem Typen abzuwenden und ging einen Schritt auf ihn zu. Ein irres Grinsen bildete sich auf meinem Gesicht. Sollte er doch seinen Stab benutzen. Er würde nicht lange damit überleben, dachte ich. Ich ging noch weiter auf ihn zu, ohne auf meinen Rücken zu achten. Die Kleine würde sich nicht trauen, hoffte ich.
"So, bist du jetzt zufrieden?", fragte ich provokativ und ging einfach weiter auf ihn zu. Es trennten uns noch ungefähr drei Meter. Dann blieb ich stehen. "Irgendwelche letzten Worten?", fragte ich weiter und grinste breit.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Revyn am So März 11, 2012 10:05 am

Ich betrachtete Sadas misstrauisch und kam zu dem Entschluss, dass man jemanden wie ihn wohl nicht so einfach einschläfern könnte. Wenigstens war er überhaupt gekommen und liess sogar Ayako los. Hatten meine Worte tatsächlich Wirkung gezeigt? Ich war insgeheim sogar ein wenig Stolz auf mich. Sogar ein hoffnungsloser Fall wie ich könnte sich eines Tages in Sachen wie Kommunikation bewähren.
Anschliessend fragte mich der Typ, ob ich zufrieden wäre und nein man, das war ich noch nicht, weil ich überhaupt nicht kämpfen wollte. Eigentlich. Aber dieses Mal schien ich mich selbst in eine verzwickte Lage gebracht zu haben."Irgendwelche letzten Worten?" Wieder einmal wurden meine Gedanken unterbrochen und ich konnte nicht weiter grübeln und so tun, als wäre der Typ nicht da. "Nein", erwiderte ich kurz und knapp und dachte auch so. Jedenfalls rechnete ich nicht damit, dass ich bei einem Grossmaul wie ihm sterben würde und glaubte, dass es nur leere Drohungen waren. Hoffte ich zumindest.
Da er aber ein so grosses Grossmaul war, wollte ich ihn einschüchtern. Richtig verletzen konnte ich mit meinen Mitteln schliesslich niemanden. Daher nahm ich auch noch meine anderen Stäbe hervor und liess sie auf den Boden krachen. Damit hoffte ich, dass ich ihn in meine vor einigen Monaten erlernte Illusion schicken könnte. Wenn es funktionieren würde, dann würde er alles sehen und spüren, aber sein echter Körper bekäme nicht einmal einen Kratzer ab. Ich wusste aber nicht, wie lange er gefangen sein würde und ob es bei ihm überhaupt funktionierte. Besonderst furchtsam sah er nicht aus, aber mein künstlicher Dämon hatte bis jetzt sogar die grössten Muskelprotze eingeschüchtert. Hätte ich tatsächlich Erfolg, dann könnten ich und Ayako problemlos fliehen, wenn er jedoch mutig genug wäre und den künstlichen Dämonen recht bald attackieren würde, dann hätte ich, sagen wir mal, die Arschkarte gezogen. Nun, ein Versuch war es wert und daher stellte ich mir vor, wie er in die Lüfte katapultiert wird und dann von einem, ich hatte mir übrigens bei der fürchterlichen Fratze Mühe gegeben, Dämonen und seinen Klauen gefesselt wird.
Wenn ich dem Typen je wieder begegnen und es funktionieren würde, dann könnte ich ihm sagen, dass er wohl einfach geträumt hätte.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Kasumi Otsuka am Do März 15, 2012 8:51 am

cf: Tokio Innenstadt

Irgendwann hauten sie alle ab und wollten mich alleine lassen, was mir natürlich nicht passte. Deshalb machte ich kein grosses Tamtam und verfolgte diese Leute einfach. Wäre ich nicht auch am Blau machen, dann hätte ich mich am liebsten als Zack mit ihm geprügelt. Aber nun musste ich doch ein wenig vorsichtig sein und beschloss, mich Sadas zu präsentieren. Trotz aller Vorsicht. Hauptsache, ich würde nicht von der Schule fliegen. Es war ein wenig anstregend, ihnen unauffällig zu folgen, weil sie schnell unterwegs waren und ich sie beinahe veloren hätte. Wahrscheinlich auch mit etwas Glück fand ich die beiden männlichen Geschöpfe sich gegenüber stehen und die Frau stand da, als würde sie zuschauen. Also das ging ja mal gar nicht! Auch wenn ich mir selbst wahrscheinlich niemals für jemand anderem als mich selber den Arsch aufreissen würde, so hatte es diese Frau gefälligst auch zu tun, wie es sich für richtige Romanzen gehörte. Das war meine Meinung und notfalls müsste ich sie ihnen eben aufzwingen. Zu Sadas lächelte ich ein wenig entschuldigend und wandte mich erstmal an ihn: "Ich bin die Cheerleaderin und feuere dich an, Sadas", versuchte ich mich da raus zu reden, achtete mich jedoch nicht mehr weiter auf ihn und lief zu der Dame. Ich packte sie an der Schulter, ehe ich sie anfuhr: "Sag mal, hast du sie noch alle? Dein Freund prügelt sich gleich gegen einen der stärksten Kerle meiner Schule und DU siehst einfach nur zu? Hilf ihm gefälligst!" Anschliessend versuchte ich sie ihn meiner Wut ein wenig zu ihm zu schubsen. Dass ich "meine Schule" gesagt hatte, versuchte ich einfach mal zu ignorieren, weil sich trotz meiner Wut schon wieder diese nervtötende Angst ansammelte, die ich so sehr verabscheute. Manchmal wünschte ich mir wirklich, dass ich ein wenig mutiger wäre, aber war das heute nicht bereits eine Meisterleistung? Schliesslich hatte ich keine Ahnung, wie Sadas reagieren würde.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Ayako Amaril am Fr März 16, 2012 1:08 am

Nachdem wir endlich zum Stehen gekommen waren, ließ mir der Typ los. Ich war verwirrt, als ich Revyn da mit einem Stab stehen sah. Mein "Entführer" fackelte nicht lange, ehe er auf Revyn zuging. Ich wusste nicht Recht, ob ich ihn als wirkliche Gefahr sehen sollte. Ich wusste auch nicht, worum es da eigentlich ging, also blieb ich erst einmal stehen.
Revyn schien - zumindest äußerlich - relativ gelassen zu sein. Ich war mir sicher, dass irgendetwas bald passieren würde.
Plötzlich vernahm ich eine mir fremde Stimme. "Ich bin die Cheerleaderin und feuere dich an, Sadas", sagte diese und ich drehte mich um. Da stand ein rothaariges Mädchen mit ungewöhnlich blauen Augen. Sie schien den Kerl zu kennen, den sie gerade Sadas genannt hatte. Doch direkt danach stürmte sie auf mich zu und schrie mich an: "Sag mal, hast du sie noch alle? Dein Freund prügelt sich gleich gegen einen der stärksten Kerle meiner Schule und DU siehst einfach nur zu? Hilf ihm gefälligst!", ich blickte sie verwirrt an, ehe sie mich in Revyns Richtung schubste. Freund? Ich blickte vom Mädchen zu Revyn, ehe dieser auf einmal mehrere Stäbe auf den Boden fallen ließ. Ich konnte nichts erkennen. Wozu hatte er das gemacht? Vielleicht konnte ich als Robotron bestimmte Sachen nicht erkennen? Ich wusste es nicht, also stellte ich mich hinter Revyn und beobachtete weiter die Situation.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Sadas Feuerblick am Fr März 16, 2012 1:26 am

Ich konnte gerade noch sehen, wie der Typ vor mir mehrere Stäbe hervorzog, als mich eine bekannte Stimme aus der Vorsicht riss.
"Ich bin die Cheerleaderin und feuere dich an, Sadas", sagte die Stimme und ich drehte mich um. Es war wirklich wieder dieses Mädchen aus dem Zeitschriftenladen. Wer war sie nur?! Und woher kannte sie verdammt noch einmal meinen Namen?? Dann stürmte sie auch schon auf mein "Entfürhungsopfer" zu, welches sie mit irgendeinem langen Text zutextete. Ich blickte sie verdutzt an. Soweit ich wusste, kämpften Mädchen nicht gerne. Aber dieses Exemplar hier feuert mich auch noch an... Was war nur mit dieser Welt geschehen?
Als ich gerade wieder zu Revyn sehen wollte, blieb mir die Luft weg. Vor mir Stand ein riesiges Viech... anders konnte ich es nicht nennen. Es hatte eine - selbst für mich - erschreckende Grimasse und ich ging einen Schritt zurück. Wtf....? Ich versuchte den Typen dahinter auszumachen. Wie hatte er... war er etwa.... Meine Augen weiteten sich, als das Viech plötzlich nach mir Griff. Es war überdimensional groß und schien über dem Boden, direkt aus den Stäben heraus zu schweben. Mir war bewusst, dass mein Gegner dieses Monstrum gerufen hatte. Doch wie? Dann fiel es mir wie Schuppen vor den Augen.
In letzter Sekunde konnte ich dem Monster ausweichen und erkannte endlich meinen Gegner, neben dem nun mein Opfer stand. Er konnte nur ein Dämon sein... so wie ich... Ich kam nicht umher, zu grinsen. Es würde spannend werden und ich war wirklich überrascht.
"Wirklich nicht schlecht...", rief ich ihm zu und sah wieder auf das Monster vor mir. "... Dämon!", beende ich meinen Satz und sprang auf das Monster vor mir zu. Doch als ich es irgendwie verletzten wollte, schlug meine Hand einfach durch ihn hindurch... Eine Illusion??? Hatte ich mich jetzt verraten?? Doch bevor ich etwas tun konnte, wurde ich von dem Viech gepackt. Wie war das Möglich? Wieso konnte es mich greifen, ich es aber nicht einmal anfassen?? Langsam wurde ich nervös. Doch meine Fähigkeit dürfte ich nicht einsetzen. Nicht hier und nicht jetzt. Zumal ich nicht einmal Kontrolle darüber hatte...
Im selben Moment drückte das Monster zu. Ich spürte einen stechenden Schmerz in meiner Brust und versuchte meine Muskeln anzuspannen. Lange konnte ich jedoch nicht mehr durchhalten.... Ich brauchte tatsächlich Hilfe und sah mit schmerzverzerrtem Gesicht zum rothaarigen Mädchen, welches meinen Namen und meine Schulstunden kannte...

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Revyn am Do März 22, 2012 9:33 am

"Wirklich nicht schlecht...Dämon!" Ich zuckte ein wenig zusammen, als ich diese Worte vernahm. Woher wusste er nur, dass ich ein Dämon war oder war vielleicht selbst einer? Dann begann meine Illusion tatsächlich Wirkung zu zeigen und er verzog sein Gesicht schmerzverzerrt. Auch wenn ich ihn nicht verletzte, tat er mir leid. Aber noch doofer war die Sache, was er gerade gesagt hatte. Ich versuchte diese Tatsache zu ignorieren und mir erst darüber Gedanken zu machen, wenn man mich darauf ansprach.
Während ich mich um , Sadas hiess er wohl, kümmerte, konnte ich ein rothaariges Mädchen erkennen, welches Ayako sogar anschrie. Jetzt, wo Sadas abgelenkt war, sollte ich diese Chance nützen. Es sah schon urkomisch aus, wenn man die Illusion nicht sah.
Trotzdem konnte ich mich nicht mehr ihm widmen und da ich so etwas wie Mitleid empfand, musste ich wegen dem seltsamen Bild vor mir auch nicht grinsen. Daher wandte ich mich nun Ayako und versuchte die vorlaute Dame neben ihr zu ignorieren. "Wir sollten abhauen, Ayako, dieser Sadas hat sie nicht mehr alle..." Ich hoffte, dass sie verstehen würde. Schliesslich konnte ich nicht wirklich jemanden verletzen und daher zog ich immer den Kürzeren und flüchtete.
Zudem war ich skeptisch, weil er wusste, was ich war und er sogar angefeuert wurde. Dafür erntete die Rothaarige einen misstrauischen Blick meinerseits.
Während die Zeit so verging, wurde ich immer nervöser, da ich nicht wusste, wie lange ich den Kerl noch hinhalten könnte. Daher fasste ich den Entschluss, schnell zu handeln und hoffen, dass die Dame neben Ayako nicht gefährlich war. Ohne noch länger zu zögern hetzte ich zu ihr und wollte sie dazu auffordern, endlich die Fliege zu machen. Nur leider wusste ich nicht wie und meine Stäbe müsste ich mir auch irgendwann zurückholen...

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Kasumi Otsuka am Di März 27, 2012 4:55 am

OOC: Entschuldigung, dass es so lange gedauert hat>.>

Ich legte den Kopf ein wenig schief, als ich das sonderbare Schauspiel vor mir betrachtete:

Obwohl ich das Mädchen geschubst hatte, bewegte sie sich beinahe keinen Zentimeter mehr. Sie versteckte sich fast schon hinter ihm und hoffte wohl, dass er das erledigte, ganz nach dem Prinzip "du bist hier der Mann". Ihre Ansicht fand ich nicht schlecht und sie ergatterte damit wohl ein paar Sympathiepunkte. Ich hatte sowieso mit mir selbst gewettet, dass sie gewinnen würde, weil ich schon immer für Frauen war, was verständlich war.
Dann legte Sadas jedoch los und ich wurde aus seinen Worten nicht recht schlau. Wie kam er denn bitte schön auf Dämonen? Ich sah bloss, wie er mich mit schmerzverzerrtem Gesicht anstarrte, als würde ihn gleich etwas erwürgen oder fressen. Obwohl ich es verhindern wollte, zeichnete sich ein keckes Grinsen auf meinem Gesicht ab. Die Bemerkung von Sadas Gegner hätte besser nicht sein können, denn ich dachte dasselbe. Denn, was zum Henker zog der sonst so brutale und gefährliche Sadas da ab? Meine Schlussfolgerung ergab, dass da wirklich etwas los sein musste, denn mit dem Hineinstecken von ein paar Stäben sollte man Sadas eigentlich nicht verängstigen oder in die Enge treiben können. Mein Nacken verkrampfte sich vom ganzen Kopfschieflegen und daher unterliess ich es auch wieder, ehe ich mit zielstrebigen und möglichst selbstsicheren Schritten auf Sadas zuschritt. Er tat mir irgendwie leid, auch wenn ich nicht recht verstand, was da los war. Zudem fürchtete ich ihn so viel weniger, weil ich eine solche Seite von ihm gar nicht gewöhnt war. Daher versuchte ich die anderen beiden zu ignorieren, ehe ich auf Sadas einredete. Ein paar Punkte bei ihm konnten nie schaden und ausserdem wollte ich, dass diese andere Frau noch ein wenig schwitzen müsste. Die schien wirklich schwer von Begriff. Ich hatte noch nie jemanden erlebt - der so aphatisch zuschaute - wenn ein Bekannter, oder was die zwei auch waren, einem solch Verrückten begegnen musste. "Hast du... Kopfschmerzen?", fragte ich Sadas, weil mir seine Reaktion einfach nur seltsam erschien.
Plötzlich hielt ich inne. Was, wenn dieses Stabheini auch irgendso eine besondere Fähigkeit hatte wie ich? Meine Beine begannen unbewusst ein wenig zu zittern, doch ich wollte nochmals abwarten, weil ich mir nicht sicher war, was es mit seinen Stäben auf sich hatte.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Ayako Amaril am Di März 27, 2012 7:52 pm

OOC: Kein Ding Wink

Im Laufe des merkwürdigen Schauspiels nannte der Verrückte Revyn einen Dämon. Mir war dieser Begriff gut bekannt. Es gab einige Dutzend Aufzeichnung in meinen Datenbanken. Doch Revyn war ganz bestimmt kein Dämon. Dann jedoch fiel mir der Blutdruck ein. Wenn das ein Anzeichen für einen Dämon war, dann konnte ich daraus nur schlussfolgern, dass sowohl Revyn als auch der Verrückte Dämonen waren. Ein Beweis hierzu fehlte mir leider. Ich sah zum Irren, der laut seiner Mimik und der angespannten Haltung wohl gerade starke Schmerzen durchlebte, sein Blutdruck war sogar für seine Verhältnisse sehr hoch und glich nun dem eines Menschen im Ruhezustand. So einen, den auch dieses Mädchen gerade hatte, die mich angeschrien hatte. Parallel dazu hörte ich Revyns Stimme und seine Worte, die uns von hier wegschaffen wollten. Verständlich. Der Klügere weiß, wann er abhauen soll, dachte ich und drehte mich schon weg, als mir etwas einfiel.
"Aber.. deine...", sagte ich und wollte den Satz mit "Stäbe" beenden, doch Revyns Blick verriet mir, dass er einfach nur von hier weg wollte. Mit einem kurzen Blick sah ich nach hinten, um sicher zu gehen, dass uns keine Gefahr drohte.
Das Mädchen stand nun vor dem Irren. Machte sie sich etwa Sorgen um ihn? Tat sie gerade dass, was sie von ihr selbst verlangt hatte? Ihr Puls war jetzt beschleunigt. Sie schien also entweder Angst zu haben, oder war wegen irgendetwas aufgebracht. Weswegen genau, konnte ich jedoch nicht genau feststellen, da ich mich immer noch Frage, was Revyn mit dem Irren angestellt hatte.
Da ich es nicht für Nötig hielt, zu erfahren, weshalb es nun so war, wandte ich mich wieder zum Gehen. Mein Unterschlupf würde uns vielleicht weiterhelfen, auch wenn es nicht mein Haus war. Da ich Revyn zu nichts zwingen wollte, signalisierte ich ihm mit einer einfachen Geste mein Vorhaben, in der Hoffnung er würde es verstehen. Ich hielt ihm einfach eine Hand hin und wartete darauf, oder sie annahm oder nicht.


Zuletzt von Ayako Amaril am Di März 27, 2012 10:05 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Sadas Feuerblick am Di März 27, 2012 8:26 pm

Ich konnte noch sehen, dass der Stabtyp zum Mädchen ging, und sie offensichtlich von hier wegschaffen wollte. Mieser Feigling!, fluchte ich innerlich. Sollte er doch abhauen! Ich würde ihn sowieso irgendwann finden. Karma, Baby!
Ein erneuter Schmerz durchbrach meine Gedanken und ich starrte wieder in die grässliche Visage des Vieches, welches mit fest umklammert hielt. Es war dem Typen wirklich gut gelungen. Was auch immer das hier war. Doch es war nun der falsche Augenblick, die Fähigkeiten des Typen anzupreisen. Mit jeder Sekunde meines "Leidens" wurde ich mich sicherer, dass der Typ nicht von dieser Welt war. Es sei denn, er war ein Zauberer oder so ein Schwachsinn. Ich konnte mir jedoch nicht vorstellen, dass solch ein Viech aus dem Kopf eines normalen Menschen entspringen konnte. Nein, ganz sicher nicht. So etwas konnte nur jemand erschaffen, der so etwas schon einmal gesehen hatte. Und in der Anderswelt begegnete man diesen Kollegen immer wieder.
Plötzlich bemerkte ich, dass sich die hübsche Rothaarige näherte. Sie hatte meinen Hilferuf also verstanden. Ich wäre beinahe erleichtert gewesen, als sie mich plötzlich banal frage, ob ich Kopfschmerzen hatte. Wtf? Konnte denn niemand dieses VIECH sehen????
"Das... ist das ... dein Ernst?!", fragte ich mit einer Stimme, die irgendwo zwischen gequält und total verwirrt lag. DIeses rothaarige Ding wurde mir auf einmal sympatisch. Würde mir nicht gerade die ganze Luft aus meiner Lunge gequetscht werden, hätte ich womöglich noch gelacht. Sah es etwa so aus, wenn man Kopfschmerzen hatte?! Mädchen, Mädchen! Doch ich konnte gerade noch auf die Stäbe deuten.
"Mach.. irgendwas...mit den Stäben!", ächzte ich und wusste, dass ich nicht mehr lange so aushalten würde. Es widerstrebte mir zutiefst, dass ich jemanden - und vor allem ein Mädchen - um Hilfe bitten musste. Ich war nun leider schon lange genug auf der Erde, um zu wissen, dass dies als Macho-Getue abgetan wurde. Doch es war mir egal. So war ich nun einmal. Da mir mein Leben wichtiger als mein Stolz war, hoffte ich nun auf irgendeine Hilfe, die hoffentlich von der Rothaarigen kommen würde. Meine "Opfer" müsste ich wohl erst einmal gehen lassen... aber ich schwor mir, sie irgendwann zu finden und die Sache zu beenden. Dann sah ich wieder zur Rothaarigen. Ihre Augen faszinierten mich sogar jetzt. Auch wenn ich sie nicht kannte, kam sie mir doch ein kleines Stückchen bekannt vor... Ich schüttelte meinen Kopf. Falsche Gedanken in einer falschen Situation mochte ich nicht.
"Mach schon!", zischte ich dann langsam sichtlich nervös und versuchte mich kläglich aus dem Griff des Wesens zu befreien.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Revyn am Di März 27, 2012 11:13 pm

Ayako stammelte irgendwas und endete mitten in ihrem Satz. Ich sah sie ein wenig verwirrt an und fragte mich selbst, ob ich nachfragen sollte. Aber eigentlich hatten wir für solche Spässe momentan keine Zeit. Ich wusste nicht, wie lange ich diesen Sadas noch hinhalten könnte und warum er wusste, was ich war. Geheuer war er mir nicht.
Plötzlich streckte mir Ayako ihre Hand hin und ich war wirklich verwirrt, weil ich nicht wusste, was es damit auf sich hatte. Soweit ich mich erinnern konnte, taten dies meist Pärchen und daher schreckte ich ein wenig zurück. Mein Verstand sagte mir jedoch, dass sie in einer solch einen Situation nicht an solche Sachen denken würde und daher deutete ich es eher als Geste auf irgendwas. In meinen Gedanken bemerkte ich gar nicht, wie ich eine halbe Ewigkeit einfach nur ihre Hand anstarrte, bis ich wusste, was zu tun war.
Währenddessen bekam ich nur am Rande mit, was die Verrückte mit diesem Sadas quatschte. Fakt war, dass Sadas wusste, dass es an den Stäben lag. Deshalb zögerte ich keinen Augenblick mehr und packte Ayakos Hand. Ich zog sie einfach nur weg vom Geschehen und begann zu rennen.
Leider hatte ich keinen Plan wohin und wusste auch nicht, ob ich meine Stäbe je wieder sehen könnte. Aber das Leben von Ayako und mir war wertvoller. Sadas schien wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank zu haben. Während dem Rennen blickte ich zu Ayako, ehe ich sie fragte: "Wohin?" Schliesslich lief ich einfach nur geradeaus und hatte nicht so etwas wie ein Versteck oder so, was ich aber nur ungern zugab.
Irgendwie kam ein Gefühl wie Heimweh in mir hoch, weil ich mich im Universe wirklich wohler fühlte. Dort waren Dämonen viel mächtiger und ich konnte viel besser flüchten. Aber anderseits würde ich es auch bereuen, wenn ich nie auf der sogenannten Erde gewesen wäre. Dann hätte ich beispielsweise Ayako nie kennen gelernt und ich war ihr wirklich dankbar, dass sie auch nicht sonderlich gesprächig war. Da fühlte ich mich, als würde ich weniger auffallen mit meinen Kommunikationsproblemen.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Kasumi Otsuka am Di März 27, 2012 11:26 pm

Die beiden anderen versuchten wirklich abzuhauen. Jedenfalls hielt sie ihm die Hand hin und er versuchte mit ihr wegzurennen. Ich verstand diesen Typen nicht wirklich, weil ich mich nicht mit jemandem abgeben würde, der mich nicht einmal beschützen würde. Aber jedem das Seine. Ich hatte jetzt den ach so gefährlichen Sadas vor mir und das war eine ganz andere Sache. Wenigstens würde er nicht so feige weglaufen. Schliesslich durfte das nur ich, jedenfalls wenn es nach meiner Pfeiffe ging.
"Das... ist das ... dein Ernst?!", brachte er gequält hervor und meine freche Seite nickte bereits eifrig, ehe ich mich selbst ermahnen konnte. Irgendwann würde ich wegen meinen Verwandlungen ernsthafte Konsequenzen bekommen, das wurde mir immer mehr bewusst.
"Mach.. irgendwas...mit den Stäben!", brachte er gerade noch hervor und weiste zu diesen fünf Teilern. Da schien wirklich was dran zu sein und ich beschloss, ihm zu helfen, weil ich mich damit ja nicht selbst in Gefahr brachte. So doof, dass er mich danach anfallen würde, schätze ich ihn nicht ein. Ich grübelte noch ein bisschen, ob ich nicht noch ein wenig leiden lassen sollte, kam aber zu dem Entschluss, dass ich eher diese apathische Frau leiden sehen wollte. Ich fand es wirklich mies von ihr, wie sie einfach nur zuschaute. Plötzlich wurde ich gedanklich unterbochen, als mich Sadas nochmals, aber dieses Mal ein wenig energischer dazu aufforderte. Weil ich erschrak, zuckte ich leicht zusammen, fasste mich jedoch bald wieder und versuchte wieder einen auf selbstbewusst zu machen, weil er nicht denken sollte, dass er mich einschüchtern könnte. Daher lief ich zwar wieder mit zielstrebigen Schritten, aber extreeem langsam zu den Stäben, um ihm zu zeigen, dass ich momentan am längeren Hebel zog. Trotzdem beschloss ich, ihn endlich von seinem komischen Leiden zu erlösen und tat das Erste, was ich als logisch empfand, die Stäbe der Reihe nach rauszuziehen. Das klappte auch ganz gut und ich fragte mich, ob das wirklich gegen Sadas Kopfschmerzen oder was auch immer er hatte, helfen würde. Daher drehte ich mich um, legte den Kopf wieder schief und fragte ihn wohl auch aus ein wenig Mitleid, denn sein Ausdruck sah wirklich gequält aus: "Besser?"

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Ayako Amaril am Mi März 28, 2012 1:06 am

Gerade als ich immer noch geduldig auf Revyns Reaktion wartete, ergriff dieser plötzlich meine Hand und lief vorraus. Mit einem leichten Ruck wurde ich herumgedreht, ehe ich hinter ihm hergezogen wurde.
Er schien nicht zu wissen, wohin er wollte, denn schon kurze Zeit später, fragte er mich: "Wohin?". Ich musste nicht lange überlegen, denn einen Plan hatte ich mir schon einige Minuten vorher überlegt. Blitzschnell rief ich eine Stadtkarte von Tokio in meinem Kopf ab und ließ vor meinem inneren Auge eine Route erscheinen, die uns direkt zu meinem "Haus" führen würde.
"Links.", sagte ich gelassen, da ich so etwas wie Angst nur selten verspürt hatte. Sadas schien mir kein Typ zu sein, vor dem man Angst haben musste. Eher verwirrte er mich durch seine unbegründet aggressive Art. "Rechts.", fuhr ich fort und ließ mich weiterhin von Revyn durch die Gassen Tokios ziehen. Wieso hatte er einen solch ausgeprägten Fluchtsinn? Wieso fürchtete er sich so sehr vor Sadas? "Rechts.", die Gedanken in meinem Kopf drehten sich nur noch um Revyn und sein Verhalten. Er war sonderbar ja. "Links.", mit dieser Abbiegung gelangten wir auf die Haupteinkaufsstraße und gerieten mitten in eine riesige Menschenmasse. Ich hoffte, dass sich Revyn nun etwas entspannen würde, da uns mögliche Verfolger hier kaum ausfindig machen konnten. Plötzlich flackerte die Karte vor meinen Augen. Mein Akku war langsam am Ende, also lud ich die Dateien herunter und "merkte" mir so den Weg zu meinem Haus. Ich müsste die letzten Reserven anzapfen, um rechtzeitig an meiner Ladestation anzukommen, also beschleunigte ich ohne Mühe mein Lauftempo und zog nun Revyn hinter mir her. Ich hoffte, dass er mithalten konnte. Ein paar Minuten schweigendem Rennens später erreichte ich schließlich das unauffällige Haus in einer kleinen Seitenstraße im Wohnviertel. Abrupt hielt ich an und sah auf "meine" Haustür.

tbc: Tokio - Wohnviertel - Ayako

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Sadas Feuerblick am Mi März 28, 2012 1:44 am

Was mit meinen "Opfer" gerade geschah, wusste ich nicht und es war mit sogar egal geworden. Ich war tatsächlich sogar froh darüber, dass die Rothaarige nun vor mir stand und - zumindest vorgab - mir helfen zu wollen. Eine Weile reagierte sie überhaupt nicht, was mich wirklich stutzig machte. Wollte sie... mich etwa Leiden lassen? Nein.. Mädchen wollten so etwas nicht, redete ich mir ein und wurde durch ihre folgende Handlung bestätigt. Unbeholfen und offensichtlich gespielt selbstbewusst, schritt sie auf den Stabhaufen zu und zog sie dann nacheinander weg. Sofort spürte ich das Wesen schwächer werden. Ich konnte seit einigen Minuten das erste mal wieder tief einatmen und schloss aus lauter Entspannung meine Augen. Dann war alles nur noch schwarz.
"Besser?", fragte eine bekannte Stimme und riß mich so aus dem ... Schlaf? Ich öffnete langsam meine Augen und blickte in die schönen Augen einer Rothaarigen. Ich hatte das Gefühl, sie bereits zu kennen, konnte jedoch nicht sagen woher. Ich sah mich um und blinzelte. Wo war ich? Was machte ich hier?... Mit einem ziemlich verwirrtem Gesichtsausdruck schüttelte ich leicht meinen Kopf und versuchte wieder einen klaren Gedanken zu fassen. Ein blauhaariger Typ, sowie ein schönes Mädchen kamen in meinen Kopf. Irgendetwas war passiert. Langsam wanderte mein Blick zur Rothaarigen. Ich war zutiefst beschämt und erniedrigt. Wie sollte ich sie nur fragen...?
"Kannst du... mir sagen, was hier passiert ist?", fragte ich dann zögernd und wollte gleichzeitig extrem gefährlich wirken, was mir auf Grund meiner Verwirrung nicht wirklich gelang. Irgendetwas wichtiges war geschehen... doch ich konnte mich einfach nicht mehr erinnern... nur an das Mädchen hier und die zwei verschwommene Gesichter in meinem Kopf. Ich verspürte Wut, als die Gesicht auftauchten. Aber wieso? Dann sah ich einfach wieder zur Rothaarigen und grinste ein wenig.
"Willst du was trinken?" fragte ich sie dann spontan und hoffte, sie würde mich nicht für komplett verrückt halten. Außerdem hoffte ich, dass sie mich bei einem leckeren Getränk aufklären konnte... Dann wurde mein Blick von diesen merkwürdigen Stäben angezogen, die auf dem Boden verteil lagen. Was waren das denn für Dinger? Ich würde sie wohl besser mitnehmen. Sie sahen irgendwie wertvoll aus.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Kasumi Otsuka am Mi März 28, 2012 2:06 am

OOC: Ich poste jetzt mal, weil die anderen beiden eh abhauen^^

Er erschien plötzlich richtig ruhig und starrte mich ein wenig benommen an. "Kannst du... mir sagen, was hier passiert ist? Nun war ich mir totsicher: Diese Stäbe konnten nicht normal sein! Das, was jetzt geschehen war, war sowieso völlig verrückt und ich hatte nichts zu verlieren, wenn ich ihm erzählen würde, wer gerade die Flucht ergriffen hatte. Vielleicht tat ich das auch aus reiner Schadenfreude, weil ich gerne sehen würde, wie er die beiden weiterhin quält. Besonders die Frau hatte es verdient. Sie wirkte nicht verängstigt und hätte ihrem komischen Begleiter ruhig helfen können. Ob ich das getan hätte? Wahrscheinlich nicht, es sei denn, man hätte mich provoziert und ich hätte mal wieder die Kontrolle wegen meiner Wut verloren...
"Du bist vielleicht ein lustiger Kerl, Sadas", begann ich und stupste ihn leicht an. Kurz darauf tadelte ich wieder zu mir selbst, dass ich viel weniger offen sein sollte, aber was konnte ich denn schon tun, wenn ich meine Fähigkeit und ihre Nebenwirkungen gar nicht richtig kannte? In diesem Körper war ich halt auch ohne Wutausbruch frech und daran musste ich mich halt gewöhnen. Daher versuchte ich schnell mit einer Riesenstory abzulenken. Ich liebte es, einfach über andere drauflos zu plaudern. "Also... Wo könnten wir anfangen? Da war so ein Pärchen", glaub ich, "und du hast wohl mal wieder Freude daran gehabt, jemanden leiden zu sehen", versuchte ich ihm mal ganz unschuldig zu erklären, wie es überhaupt zu der Konfrontation kam.
Es wäre für mich fantastisch, wenn er sich wirklich nicht mehr erinnern könnte, dann wusste er hoffentlich auch nichts mehr von der peinlichen Cheerleadernummer meinerseits. Ich konnte nicht mehr weiter erzählen, weil er mich fragte, ob ich was trinken möchte. Da brauchte nicht mal mein wahres Ich skeptisch zu sein, das fand ich auch so seltsam, aber seine neue Art gefiel mir. "Gerne, dann können wir dort weiterreden", willigte ich ein und schenkte ihm ein Lächeln, weil ich mir auch erhoffte, dass er bezahlen würde. Nicht, dass ich knausrig wäre, aber probieren konnte man immer, oder?

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Sadas Feuerblick am Mi März 28, 2012 2:48 am

OOC: jop^^

Die Rothaarige sah mich tatsächlich verdutzt an. Teilweise schien sie sogar über irgendetwas wütend zu sein, doch ich hatte keine Ahnung worüber. Also ließ es auch die Frage danach bleiben.
Dann stupste sie mich plötzlich an und sagte ich sei ein lustiger Kerl. Auch nannte sie meinen Namen. Ich konnte mich nur an ihren nicht erinnern... Was war nur mit mir passiert, verdammt noch mal?! Wer war sie, wieso stand ich hier und wieso kannte sie meinen Namen?! Langsam wurde ich wieder wütend, konnte es jedoch unterdrücken, schließlich schien es so, als sei dieses Mädchen die einzige Möglichkeit für mich herausfinden zu können, was passiert war.
Dann begann sie zu erzählen. Ein Pärchen. Waren das diese verschwommenen Gesichter? Ich hatte Freude gehabt, jemanden leiden zu sehen. Ja, das passte zu mir. Und ich bekam aufgrund meiner Ahnungslosigkeit wieder die Freude, jemanden zu quälen. Doch ich entschied mich dagegen. Nicht hier und nicht jetzt. Ohne ein weiteres Wort, wandte ich mich ab und lief los, in der Hoffnung sie würde mich in eines der vielen Cafés begleiten. Zuvor jedoch beschloss ich, die Stäbe einzusammeln und sie mitzunehmen. Man wusste ja nie... Gerade als ich einen davon berührte, wurde ich von einem stromschlag-ähnlichen Gefühl übermannt. Ich spürte deutlich das Universe. Als könnte ich direkt hindurchsehen. Diese Stäbe waren garantiert dämonischer Natur. Ohne mir meine inneren Gefühle anmerken zu lassen, sammelte ich schließlich auch den Rest ein und hielt sie alle in meiner linken Hand fest. Ich ging also ruhig weiter und versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Woher kamen diese Stäbe? Wem gehörten sie? Gedankenversunken ging ich weiter und wusste, dass ich hier auf jemanden getroffen war, der mein Blut teilte...
Trotz der gewaltigen Neugier, die sich in mir anbahnte, nahm ich mir vor, erst einmal das Mädchen auszufragen und so vielleicht auf ein Informationen zu stoßen, die mir weiterhelfen würden. Außerdem schien sie doch recht ausgefuchst zu sein. Nicht jeder wollte Gesellschaft mit mir pflegten, vor allem weil ich verrufen war - zumindest an unserer Schule. Das gefiel mir auch. So konnte ich in Frieden vor mich hinleben und wahlweise Menschen foltern, ohne dass mir ständig irgendwelche "Freunde" auf der Lauer waren. Irgendwann blieb ich kurz Stehen, drehte mich zur Rothaarigen um und nickte ihr zu. "Komm.", dann ging ich weiter...
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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Kasumi Otsuka am Mi März 28, 2012 6:18 am

Er nahm die Stäbe mit sich und machte sich sogleich auch auf den Weg. Wahrscheinlisch hatte ich ihm zu folgen und langsam erschien er mir wieder ein wenig unheimlicher. Dann drehte er sich um und befahl mir schon fast, dass ich kommen sollte. Nun, ich hatte gerade Langeweile und da war es halt eine willkommene Abwechslung, weswegen ich nicht lange zögerte und ihm hinterherlief. In meinem Kopf malte ich mir bereits aus, wie er mich ausfragen würde, denn das befürchtete ich, sollte er wirklich alles vergessen haben. Aber ich war immer noch willig, ihm jedes kleine Detail - okay, bis auf ein paar Ausnahmen -, zu erzählen. Ausserdem wollte ich wissen, was er mit seiner Aussage "Dämon" gemeint hatte. Da er die Stäbe mit sich genommen hatte, wusste er vielleicht, was das für komische Dinger waren.
Eigentlich freute ich mich mehr auf ein wenig Gesellschaft während meiner Freizeit. Da war es mir egal, ob es gerade ausgerechnet Sadas war, auch wenn er an unserer Schule keinen netten Eindruck hinterliess. Ich schämte mich ein wenig, dass ich mich mit ihm prügeln wollte. Dabei konnte er irgendwie auch nett sein.... Sadas war halt einfach nur einsam, redete ich mir ein und hoffte, dass er nicht plötzlich doch noch gefährlich werden würde.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Revyn am So Mai 20, 2012 7:34 am

cf: Tokio - Wohnviertel - Ayako

Ich war noch voller Zuversicht, dass meine Stäbe noch da sein KÖNNTEN. Wahrscheinlich hatte ich es auch meiner Dummheit zu verdanken, dass ich sie nicht mitgenommen hatte. Im Grossen und Ganzen war ich halt eigentlich nur ein kleiner Fisch unter den Dämonen. Durch die Stäbe konnte ich mich ein wenig wehren, auch wenn das gegen meine Prinzipien verstiess. Doch diese konnte ich mir nun getrost abhaken, weil irgend so ein Heini meine Stäbe mitgenommen hatte. "Fehlanzeige", kommentierte ich die Szene vor meinen Augen mit einem Seufzer. Wahrscheinlich war ich einfach dazu verdammt, Pech zu haben. Anders konnte ich mir dies nicht erklären.
Wenn ich darüber nachdachte, erschien es für mich am Logischsten, dass dieser Sadas sie mitgenommen hätte. Dass er mich Dämon beschimpfte gefiel mir immer noch nicht. War die Illusion vielleicht für ihn nicht schrecklich genug? Dann hätte er sich vielleicht zu schnell erholt und ohne grosses Zögern meine Stäbe mitgenommen. Was auch immer geschehen war, ich steckte in der Klemme. Als Dämon hatte man es wirklich nicht immer leicht.
Leider war ich nun ein wenig ratlos und schenkte Ayako einen hoffnungsvollen Blick. Vielleicht wusste sie ja, was wir nun tun könnten. Meine Stäbe könnten auch überall sein...

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Ayako Amaril am So Mai 20, 2012 9:23 am

cf: Tokio - Wohnviertel - Ayako

Wieder waren wir an dieser Baustelle, an der Revyn seine Stäbe ausgeworfen hatte, die mich immer noch irritierten. Was hatten sie eigentlich überhaupt getan? Dieser Sadas zumindest schien davon ziemlich beeinflusst gewesen zu sein...
"Fehlanzeige", hörte ich Revyn sagen und wusste, dass er die Stäbe meinte. Ich seufzte und sah mich auch noch mal kurz um.
"Sie trugen eine Schuluniform. Sie gehen auf dieselbe Schule.", bemerkte ich beiläufig und stellte im Nachhinein fest, dass dies vielleicht eine Anlaufstelle sein könnte.
"Wir könnten bei der Schule nach ihren Adressen fragen.", fuhr ich fort und überlegte weiter. Aber wenn Sadas wie Revyn war, was den Blutdruck anging...
"Was ist, wenn Sadas auch ein Dämon ist? Ihr habt denselben Blutdruck.", sagte ich schließlich und wartete Revyns Reaktion ab. Wirklich eine Lösung wusste ich nicht und ich schämte mich irgendwie dafür,s chließlich war ich für Lösungsfindungen gedacht...

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Revyn am So Mai 20, 2012 9:58 am

Ayako hatte da eine gar nicht mal so üble Idee. Schuluniformen waren wirklich eine praktische Sache hier in Japan, die ich erst jetzt zu schätzen lernte. Ich hatte also meine Hausaufgaben gemacht und wusste somit, wie sie das meinte. Schliesslich musste ich hier als Dämon alles erlernen. Erst jetzt fiel mir auf, dass mir Ayako gesagt hatte, was sie so kann und ich eigentlich nicht. Zudem fand ich es sehr nett von ihr, dass sie mich nicht die ganze Zeit ausgequetscht hatte.
Ihre letzte Bemerkung hingegen gefiel mir weniger. "Kann gut sein... Hätten wir seinen Nachnamen wäre die Sache geklärt..." Jeder einigermassen angesehene Dämon hatte einen aussagenden Nachnamen. Meiner war zwar nichts Besonderes, aber trotzdem hätten die meisten Dämonen wissen sollen, dass ich zu einer niedrig gestellten Dämonenfamilie gehören würde. Wie es sich mit Sadas verhielt, wusste ich nicht. Zuzutrauen wäre es ihm. "Aber das wäre schlecht. Sehr schlecht", fuhr ich fort. Das war es wirklich. Aber so würde seine Bemerkung "Nicht schlecht, Dämon!" Sinn ergeben. Schliesslich könnte ich mir gut vorstellen, dass er mein Familienerbe bald selbst verwenden würde, sollte er herausfinden, wie es funktioniert.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Ayako Amaril am So Mai 20, 2012 8:40 pm

Revyn stimmte mir zu, was die Schuluniformen anging. Dann erwähnte er Sadas' Nachnamen, den wir noch nicht kannten. Bestimmt würden wir ihn in der Schulakte finden. Doch ich zweifelte stark daran, dass uns die Schule einfach so diese Informationen freigeben würde.
"Ich kann das Software-System der Schule anzapfen.", sagte ich und überlegte nicht wirklich, ob dieser Gedankensprung für Revyn nachvollziehbar war.
"Ich glaube kaum, dass wir diese Informationen einfach so bekommen... aber du musst aufpassen, dass keiner schaut.", sagte ich und sah ihn dann aufmuntern an. Ich hätte ihm gerne gesagt, dass wir seine Stäbe schon finden werden und er keine Angst zu haben braucht, aber im Aufmuntern war ich eine Niete...
Die Schule lag meines Wissens nach einige Minuten von hier entfernt. Wir würden eine Weile Laufen müssen. Für öffentliche Verkehrsmittel hatte ich kein Geld. Normalerweise brauchte ich so etwas auch nicht, doch jetzt war ich nicht alleine und ich müsste mich anpassen. Ich sah wieder zu Revyn und war froh, ihn kennengelernt zu haben. Bei ihm fühlte ich mich irgendwie... menschlich.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Revyn am Mo Mai 21, 2012 9:32 am

Sie redete von Software und auch wenn ich mich mit den Sitten der Menschen nun einigermassen vertraut gemacht hatte, so hatte ich absolut keinen blassen Schimmer, wovon sie da redete. So fies, dass ich einfach nicken würde, war ich nicht. Daher fragte ich einfach den Teil nach, der für mich relevant war. "Also... Wo müssen wir jetzt genau gehen? Musst du das Softwaredingsbums an der Schule selbst machen?" Mehr brauchte ich nicht zu wissen.
Sie meinte noch, dass ich aufpassen würde und wenn ich ehrlich war, wollte ich sie nicht verängstigen, aber auch hier hatte ich absolut keine Ahnung, wie ich das anstellen sollte. Wahrscheinlich müsste ich improvisieren, was sich aber auch als schwierig herausstellen könnte. Ausserdem war ich immer noch wegen den Stäben besorgt. Nicht, weil ich nach Macht strebte, sondern weil ich Leute wie Ayako beschützen wollte, mit allem, was ich besass.
Dann begann ich zu grübeln. Heute war doch ein normaler Werktag... "Aber hätten die beiden nicht heute Schule, oder ist heute so eine Art... warte... wie nennt man das nochmal... Feiertag?" Es war nicht so, als dass ich wissbegierig wäre, aber wüsste ich die Antworten, dann wären wir vielleicht schon ein wenig weiter. Es waren lediglich meine Überlegungen laut ausgesprochen und als Frage formuliert.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Ayako Amaril am Di Mai 22, 2012 3:40 am

Ich schämte mich fast schon, als ich Revyns fragenden Gesichtsausdruck vernehmen könnte. Als Dämon verstand er sicher nicht viel, von dem, was ich gerade gesagt hatte und schon bald folgten seine Fragen. Ich nickte leicht.
"Ja, ich muss mich an das Netzwerk der Schule einklinken.", sagte ich und kam sofort darauf, dass er das auch nicht verstehen würde.
"Es ist so...", begann ich und zeigte auf meinen Nacken, an dem die Verkabelung saß. "Ich verbinde mich mit diesen Kabeln an jedes mögliche technische Gerät und kann dann mit diesem Gerät... reden. Es sagt mir alles, was es weiß, so lange ich die richtigen Fragen stellen kann", sagte ich und war stolz auf mich selbst, solch eine tolle Metapher ausgepackt zu haben. Ein Lächeln umspielte nun meine Lippen und schon stellte Revyn die nächste Frage. Langsam kam die Vermutung in mir hoch, dass er noch nicht allzu lange auf dieser Erde weilte. Doch seine Anspielung auf die Schule war nicht von den Händen zu weisen.
"Ja, heute ist ein regulärer Schultag", antwortete ich und dachte kurz nach. "Sie haben wohl geschwänzt. Das bedeutet, dass jemand nicht zur Schule geht, obwohl er müsste, sondern sich einen schönen Tag macht.", erklärte ich sogleich und hoffte ihm so genug Stoff zu geben, so dass er nicht in diese - für mich jedenfalls - peinliche Situation des ständigen Fragens kommen musste. Ich selbst war nicht viel anders gewesen, als ich auf mich alleine gestellt war. Jedoch habe ich mir meine Informationen anders holen können und musste niemanden Fragen. Ich sah ihn freundlich an, ehe ich weitersprach.
"Wir haben somit zwei Optionen. Entweder wir müssen an das Schul-Netzwerk gelangen... also... an das Gerät, welches dann mit mir spricht... oder wir geben uns als Sadas... ich weiß nicht, vielleicht Geschwister aus und berfragen so den Direktor. So wie ich Sadas einschätze, hätte der Direktor bestimmt einiges zu erzählen.", sagte ich schließlich und fühlte mich fast schon erschöpft, weil ich so viel geredet hatte. Wieder lächelte ich Sadas zu. Ich war voller... Elan nannte man es, glaubte ich. Ich hatte richtig Lust darauf, ihm zu helfen. "Entscheide du."; sagte ich schließlich und seufzte.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Revyn am So Mai 27, 2012 11:16 pm

Sie erklärte mir geduldig, wie das mit dem Verbinden gemeint war. Ein wenig seltsam fand ich das Ganze schon, aber wer kannte denn schon die Menschen und ihre ganze Technik? Soweit ich das verstanden hatte, konnte Ayako mit Geräten reden. Ob die Menschen das wohl wussten? Ich glaubte eher nicht und stellte es mir lustig vor, wenn sie sich über ihre Besitzer bei Ayako beschweren würden.
Anschliessend erklärte sie mir, dass heute wirklich Schule wäre und die beiden ganz fies nicht erschienen waren. Das könnten wir irgendwie ausnutzen. Aber lange konnte ich nicht mehr darüber nachdenken, weil Ayako bereits ein paar Möglichkeiten vorzeigte. Sie redete irgendwas von einem Netzdings und ich hoffte einfach, dass es mit diesem Softwaredingens zu tun hatte. Aber da sie das Wort vorhin bereits bei ihrer Erklärung gebraucht hatte, beschloss ich, nicht mehr nachzufragen. Ihr zweiter Vorschlag klang meiner Meinung nach besser und weniger kompliziert. "Wir machen beides. Zuerst befragen wir den Direktor. Aber als seine Geschwister können wir ihn ja nur schlecht darüber ausquetschen, wo Sadas wohnt", gab ich meine Bedenken preis. "Wenn er schwänzt, dann könnten wir das bestimmt gegen ihn verwenden. Also beispielsweise nachfragen, ob er mal wieder geschwänzt hätte oder so", fuhr ich fort und war stolz auf mich, wie toll ich ein fremdes Wort gebraucht hatte.
"Wissen wir danach nicht mehr, dann wirst du mit dem Gerät reden", schlug ich vor und wartete mal ab, was sie dazu sagen würde.
Schliesslich müsste sie mit dem Gerät sprechen und daher war es auch ihre Entscheidung, was wir machen sollten, fand ich.

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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Ayako Amaril am Mo Mai 28, 2012 7:13 am

Revyn hörte mir gespannt zu und irgendwie fand ich es sympatisch, wie er sich Mühe gab, mir zu folgen. Irgendwie erfreute es mich, dass ich nicht die Einzige Person auf diesem Planeten war, die so einiges nicht verstand...
Schließlich antwortete Revyn. Er schlug vor, uns zuerst beim Direktor zu melden. Seine Argumentation war schlüsslich und nachvollziehbar. Sollten wir bis dahin keine Informationen haben, könnte ich mich ans Netzwerk anschließen.
"Gut. So machen wir es.", sagte ich und lud in meinem Computer bereits die Route zur Schule. "Vielleicht stelllen wir uns vor als... Tante und Onkel? Oder Cousin und Cousine?", hakte ich nach, denn wir hatten keinerlei Ähnlichkeit oder Verbindung zu Sadas vorzuweisen. Aber über das könnten wir uns ja noch spontan Gedanken machen.
"Komm.", sagte ich schließlich, griff einfach nach seiner Hand und zog Revyn mit mir mit. Plötzlich schlugen meine Sensoren Alarm. Ein Display flackerte vor meinen Augen auf und zeigte mir eine Analyse. Ein Erdbeben wurde mir gemeldet. Das war zwar nichts sonderbares für Tokio, aber dennoch schoßen die Linien in anderen abständen in die Höhe, als bei einem üblichen Erdbeben. Es konnte sich also nur um eine Explosion handeln.
"Hast du etwas gespürt?", fragte ich Revyn beunruhigt und griff unabsichtlich fester nach seiner Hand. Hoffetnlich handelte es sich hierbei nur um eine Fehlermeldung...

(OOC: sry ich war leider nicht im Land^^" btw: ich habe mal die Exlposion von Ryana miteingebracht. Ist ja im Wohngebiet und sollte daher auch in Ayakos Haus zu spüren sein;))


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Re: Tokio - Baustelle

Beitrag von Revyn am Do Mai 31, 2012 8:55 am

Sie schien mit meinen Plan einverstanden zu sein und machte noch ein paar Vorschläge bezüglich unseres Planes. Es war wirklich keine schlechte Idee, nicht gerade seine Geschwister zu sein. "Eher Cousine und Cousin, weil wir ziemlich junge Tanten und Onkels wären, rein optisch", entgegnete er ihr.
Plötzlich ergriff sie meine Hand, was mich irgendwie nervös werden liess. Sowas war ich nicht gewohnt und riss mich daher zusammen. Ich versuchte ihren einfachen Befehl zu befolgen und ihr hinterherzurennen.
Plötzlich hielt sie inne und fragte mich, ob ich DAS auch gespürt hätte. Zuerst war ich ratlos, dann bemerkte ich, dass sie das leichte Erdbeben gemeint hatte. Mit einem beunruhigten Nicken gab ich ihr zu verstehen, dass es bei mir ebenso der Fall war. Das konnte nichts Gutes verheissen.
"Schnell! Wir müssen uns beeilen!", antwortete ich ihr und dieses Mal war ich es, der sie Richtung Ausgang zerrte.

out: Sorry, dass es so kurz ist, aber bin momentan leicht im Stress^^''

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