Tokio - Innenstadt

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Revyn am Mi März 07, 2012 2:23 am

Ich glaubte zuerst, dass er gar nicht auf mich hören würde, doch er stiess Ayako einfach so von sich weg und widmetete sich dann doch mir. Er schien richtig provokativ auf mich herabzublicken, doch sowas störte mich kaum. Ich hielt einfach seinem Blick stand und wartete auf seine Reaktion."Ich habe keine Ahnung, was für einen Scheiss du da redest." Es war mir egal, dass ich mal wieder die falschen Worte verwendet hatte, weil mein Ziel wurde erreicht. Er schenkte seine Aufmerksamkeit mir, meine Worte zu verstehen hatte ich nie von ihm verlangt. Doof nur, dass er mit seiner Grösse momentan deutlich im Vorteil war. Ich war immer noch am grübeln, wie ich ihn weglocken könnte. Doch er unterbrach meine Gedanken und meinte noch, dass ich ihn stören würde. Das hätte ich jetzt nicht gedacht, dachte ich sarkastisch zu mir selbst und war immer noch gleich weit, denn ich wusste nicht, was ich tun sollte.
Wider Erwarten beachtete er mich plötzlich nicht mehr und lief wieder zu Ayako. Dieses Mal musste er noch kommentieren, dass ich anscheinend ihretwegen gekommen wäre. Ich musste zugeben, es stimmte, aber ich wollte eigentlich nicht, dass die beiden das jetzt wissen würden. Die Art, wie er sie hielt, gefiel mir überhaupt nicht und ich musste langsam wirklich schleunigst handeln. Ein Glück, dass ich immer noch einen kühlen Kopf bewahren konnte. Leider brachte mir das auch nicht viel, denn ein paar gute Worte wären gerade angebracht und genau daran scheiterte ich. Am liebsten hätte ich ihn hier und jetzt eingeschläfert, doch unter all den Menschen war es mir zu riskant. Meine Fähigkeit zu benutzen würde mir genau so wenig bringen. Innerlich verfluchte ich mich gerade, dass ich nicht mehr trainiert hatte. Okay, im Universe war ich sowieso mächtiger, aber hier auf der Erde hatte ich bis auf meine Fäuste nichts und so gefährlich waren die auch wieder nicht.
Zielstrebig näherte ich mich ihm langsam und beschloss, ihn erstmal mit irgendwelchen Worten hinzuhalten und Ayako im richtigen Moment da raus zu holen. Trotzdem fand ich es einfach zu seltsam, dass ein Fremder so aggressiv gegnüber einer anderen Fremden war. Die zwei kannten sich nicht einmal und ich verstand den Sinn der Sache wirklich nicht. Dieses Mal musste ich nicht lange überlegen, was ich sagen wollte, schliesslich laberte ich wieder das, was mir gerade in den Sinn kam. Obwohl ich eigentlich gestresst sein sollte, verkündete ich ihm mit einer ungewöhnlichen Ruhe in der Stimme: "Mein Blutdruck ist verhältnismässig tief, ich frage mich, warum du so einen tiefen hast", versuchte ich wieder abzulenken und wollte mich am liebsten selbst backpfeiffen, weil mir wieder nichts Gescheiteres als der Blutdruck in den Sinn gekommen war. Doch plötzlich hielt ich inne.Ich liess meine Worte gedanklich nochmals durch den Kopf gehen und wurde ein wenig skeptisch. Es war wirklich fraglich, warum seiner auch so tief war. Somit wurde ich noch ein wenig vorsichtiger und ich war mir nun sicher: Ihn hier wegzulocken hatte oberste Priorität. Dann könnte ich auch herausfinden, warum jemand wie er denselben Blutdruck hatte wie ich.
Immer noch ohne Zögern näherte ich mich ihm abermals, blieb jedoch einen Meter vor ihm stehen. So fiel es ein bisschen weniger auf, dass ich so klein war. Der Typ war nicht ganz dicht und ich glaubte, dass er wirklich nur eine Konfrontation wollte. "Warum streiten wir nicht an einem ruhigeren Ort weiter?", schlug ich vor und versuchte bewusst nicht das Wort "kämpfen" in den Mund zu nehmen, weil ein Kampf das letzte war, was ich vor Ayakos Augen ihretwegen bestreiten wollte.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Kasumi Otsuka am Mi März 07, 2012 3:53 am

Immer noch beobachtete ich gespannt, ob sich Sadas mitten in der Innenstadt prügeln würde. Den Gedanken fand ich nach wie vor äusserst interessant und war deshalb Feuer und Flamme beim Beobachten. Leider konnte ich bloss erkennen, dass Sadas die Frau wegstiess und irgendwas auf den Typen einredete. Ich glaube, ich verliere die Wette gegen mich selbst... Schliesslich sah es wirklich nicht danach aus, als würde Sadas der Verlierer sein. Doch ich konnte genau erkennen, dass er provozierte. Da fragte es sich nur, wen. Da ich ihm nicht ständig bei seinen Auf- und Abbewegungen des Mundes betrachten wollte, widmete ich mich wieder meinem Magazin und las weiter darin.
Plötzlich konnte ich ein genervtes Räuspern hören. Ich vergass doch immer wieder, dass die Leute hier Kunden, welche nur lasen, nicht sonderlich mochten. Daher musste ich Wohl oder Übel zur Kasse und bezahlte für das Heftchen. "Eigentlich wollte ich mich ja für ihren Teilzeitjob bewerben", versuchte ich mich zu verabschieden und den Laden zu verlassen. Es gab schliesslich genügend andere Geschäfte, von denen aus ich Sadas und seine Machenschaften ohne selbst einzustecken beobachten konnte. Nur eine Hand auf meiner Schulter hielt mich davon ab. Es war natürlich der Verkäufer, welche meine Idee mit dem Job gar nicht so übel fand. Ich schon. Es war wirklich selten, dass ich es so schnell bereute, wenn ich mich irgendwo anbot. Ausserdem hatte er mich gereizt und daher war ich nicht gut auf seinen Laden hier zu sprechen. Sein Heftchen wollte ich eigentlich gar nicht kaufen, hatte es aber getan, um Ärger zu vermeiden. Deshalb rang ich mit mir selber, ob ich zusagen sollte oder nicht. Schlussendlich willigte ich dann doch ein, mit der Bedingung, dass ich nur auf Abruf verfügbar war und das ausserhalb der Schulzeiten. So mochte ich es am liebsten. Wenn ich dann mal nicht arbeiten wollte, könnte ich einfach das Telefon klingeln lassen. Ein wenig nachdenklich machte mich die Sache schon, normalerweise gab es nicht solche Jobangebote und ich musste dieses Mal nicht einmal schleimen. Auf einmal erinnerte ich mich wieder daran, was draussen ablief und somit hielten mich keine zehn Hefte mehr in dem Geschäft. Draussen war es wieder ein wenig lauter und nervtötender. Doch so konnte ich unbemerkter beobachten. Ich lehnte mich einfach an eine Wand, die schon einige Meter von der Bushaltestelle entfernt war und betrachtete begeistert das Spektakel vor mir mit verschränkten Armen.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Ayako Amaril am Mi März 07, 2012 4:54 am

Meine Geduld war langsam vorbei. Dieser komische, wütende Mensch hatte es wohl eindeutig auf Revyn und mich abgesehen. Mir war zwar nicht klar, weshalb, aber nun steckten wir in dieser Situation. Nachdem mich der Typ dann doch weggestoßen hatte, als ihn Revyn ansprach, entspannte ich langsam. Doch es dauerte nicht lange, als der Typ wieder an mir stand und mich fest im Griff hatte. Vor mir konnte ich Revyn sehen und die Worte des Typen vernehmen, der mir ins Ohr flüsterte. Wäre ich ein Mensch, hätte ich jetzt wohl Angst bekommen. Doch ich wusste, dass es ihm unmöglich sein würde, meinen Kopf auch nur einen Millimeter zu drehen, so lange ich es nicht selbst steuerte.
Mein Blick blieb einfach stur auf Revyn gerichtet. Ich war schon überrascht genug, dass er überhaupt zurückgekommen war. Gerade noch wollte er mich hier alleine lassen und jetzt stand er da und versuchte ... glaubte ich... mir zu helfen. Revyn kam immer näher und sprach erneut zum Mann hinter mir.
"Mein Blutdruck ist verhältnismässig tief, ich frage mich, warum du so einen tiefen hast", wieder musste ich lächeln. Ja, diese Frage habe ich mir auch bereits gestellt, konnte jedoch auf keine Antwort kommen. "Warum streiten wir nicht an einem ruhigeren Ort weiter?", fuhr Revyn fort. Er war auf der richtigen Fährte. Laut meinen Analysen war dies die beste Möglichkeit, einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen. Ob der Typ darauf eingehen würde, wusste ich nicht. Ich hätte ihm auch einfach die Arme brechen können, aber das wir nicht meine Art. Außerdem waren wir mitten in der Stadt... Ich hoffte nur, dass Revyn nicht böse auf mich war. Schließlich hatte ich ihn in diese Situation gebracht und es war mir wirklich unangenehm...

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Sadas Feuerblick am Mi März 07, 2012 7:01 am

Ich hätte fast losgelacht, als der Typ mir tatsächlich näher kam. Irgendwie fand ich es sogar süß. Aber mir war auch durchaus bewusst, dass kleinere Menschen auch voller Gewalt stecken konnten...
"Mein Blutdruck ist verhältnismässig tief, ich frage mich, warum du so einen tiefen hast", sagte der Typ auf einmal und ich blickte verwirrt in sein Gesicht. Was hatten diese Leute hier mit meinem Blutdruck?
"Bist du... verrückt oder so?", fragte ich und lachte laut auf. Was bildete dieser Typ sich überhaupt ein? Ich könnte ihn hier sofort in der Luft zerreissen, wenn ich wollen würde... Dann kam er mir noch Näher. Mein Lächeln verblasste und ich dachte für einen kurzen Moment nach. Wir hatten denselben Blutdruck. Was auch immer das zu bedeuten hatte, es müsste irgendetwas wichtiges sein, sonst würde er es ja nicht so oft erwähnen... Doch das Nachdenken war nicht meine Stärke, also schüttelte ich kurz meinen Kopf und musterte wieder den Kerl.
Jetzt war er mir etwas zu nahe und ich hatte keine Ahnung was er machen würde. Also zog ich dieses Mädchen einfach näher an mich heran. "Warum streiten wir nicht an einem ruhigeren Ort weiter?", fragte er plötzlich und ich musste zugeben, dass es mir sogar sehr recht war. Dann könnte ich ihn... ein wenig quälen. Weit weg von neugierigen Blicken der Menschen. Wo ihn niemand hören könnte. Und dann würde ich mir das Mädchen zur Brust nehmen... Ich lächelte wieder selbstsicher. Mein Herz raste mittlerweile vor Vorfreude. Auch wenn ich den Typen nicht so eingeschätzt hatte, würde es vielleicht ein interessanter Kampf werden. Das Mädchen packte ich nun am Arm und wollte es so mit mir mitziehen. Dann nickte ich dem Typen zu. Er sollte ruhig vorgehen, wenn er schon einen ruhigeren Ort vorgeschlagen hatte... Ich sah mich kurz um. Es schien, als hätte uns noch niemand bemerkt. Das komische rothaarige Mädchen konnte ich auch nicht ausmachen. Gut. Bald würde es also losgehen. Ich lächelte wieder.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Revyn am Mi März 07, 2012 8:34 am

Ich wurde gefragt, ob ich verrückt wäre. Das war ich bestimmt nicht, auch wenn meine Handlungen für die meisten Menschen nur sehr schlecht nachvollziehbar waren. Daher nickte ich einfach als Antwort.
Meinen Vorschlag zum Thema Standort verlassen, bejahte er mit einem Nicken, doch er rührte sich nicht von der Stelle. Hatte ich etwas falsch gemacht? Da er aber ja gezeigt hatte, hatten sich meine Befürchtungen bestätigt, er wollte wirklich streiten und dass er so schnell einverstanden war, gefiel mir noch weniger. Aber am wenigesten Gefallen hatte ich daran, dass er Ayako wohl mitziehen wollte. Ich brauchte weder Zeugen, noch wollte ich als ihr Helfer oder ähnliches da stehen. Wenigstens wusste ich bereits, wohin ich ihn locken könnte. Daher wandte ich mich ein wenig von ihm ab, um den ersten Schritt zu machen. Trotzdem blieb ich achtsam, sollte er einen Angriff aus dem Hinterhalt versuchen. "Aber Ayako müsstest du nicht einbeziehen, dann werde ich auch mit dir spielen, bestimmt", versuchte ich dem seltsamen Typen die Sache schmackhaft zu machen und steuerte auf eine verlassene Baustelle zu. Sie eignete sich perfekt, um diesen kleinen Konflikt auszutragen, weil man sagte, dass es dort spuken würde und daher fand ich es äusserst interessant, diese Tatsache mal untersuchen zu gehen. Ausserdem achtete ich immer wieder mit möglichst unauffälligen Blicken auf diesen Verrückten. Nur einmal wandte ich mich noch einmal richtig um, sollte er mich verlieren. "Baustelle"Wenigstens war die Baustelle nicht allzu weit entfernt und ich hoffte, dass die Gerüchte wirklich stimmten und sich die Leute nicht dorthin trauen würden. Ich verliess also die Bushaltestelle, achtete aber auf jegliche Geräusche, sollte der Typ irgendwas anderes mit Ayako anstellen. So bog ich in eine Gasse ein und von dort aus lief ich noch ein paar Schritte nach links. Ich hoffte, dass er mir folgen würde, aber war jederzeit bereit, zurückzurennen und einzugreifen. Er sollte gesehen haben, dass ich links abgebogen war und daher lief ich einfach noch ein paar Schritte geradeaus, bis ich endlich diese komische Baustelle erreicht hatte. Sie war gerade wegen ihrem unheimlichen Ruf so bekannt, da sollte er eigentlich auch ohne mich gesehen zu haben hierhin finden. Dummerweise sah ich ein paar Kinder dort spielen. Der Abschreckfaktor hatte also doch bereits nachgelassen. Sie schenkte mir kurz skeptische Blicke und kümmerten sich danach nicht mehr um mich. Aber ich konnte keine Zeugen gebrauchen. Deshalb nach ich einen meiner Stäbe hervor, am oberen Rand war eine Art Schädel und zeigte auf die Kinder, die sofort einschliefen. Wenn ich schon nicht richtig angreifen konnte, so konnte ich wenigstens einige Menschen ohne Probleme in einen tiefen Schlaf versetzen. Ein Unterfangen, welches bei jüngeren Individien besonders erfolgreich war. Anschliessend stütze ich mich auf meinen eigenen Stab und wartete auf den Verrückten.

out: Ich wusste nicht, ob ich einen neuen Ort machen sollte^^''

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Kasumi Otsuka am Mi März 07, 2012 8:53 am

Ich beobachtete immer noch mit veschränkten Armen das Geschehen. Es juckte mir in den Fingern, sich dort einzumischen. Nur meine übergrosse Vorsicht hielt mich davon ab. Sie laberten und ich bezweifelte es langsam wirklich, dass das heute noch was wurde. Plötzlich haute der komische Typ ab und Sadas war allein mit ihr. Da gab ich mir dann doch einen Ruck und versuchte mich nicht ganz unauffällig zu nähern. Schliesslich wollte ich ja nichts verpassen und eigentlich war es immer gut, wenn man einige Informationen über seine Mitschüler hatte. Ausserdem könnte ich durch nettes Verhalten vielleicht einen weiteren Feind vermeiden, sollte Sadas mich bemerken. Ich seufzte kurz, ganz geheuer war mir meine Aktion doch nicht. Trotzdem wirkte ich selbstbewusst und zeigte keinesfalls meine Zweifel an mir selbst. Das Modemagazin hielt ich eingerollt fest in meiner Hand umklammert. Auch wenn es nicht sonderlich schmerzen würde, als Knüppel könnte so ein Heftchen durchaus funktionieren. Jedenfalls schenkte es mir den nötigen Mut für meine Aktion und dafür war ich ihm dankbar. Trotzdem wollte ich einen Mindestabstand von ungefähr sieben Metern wahren. Eigentlich hätte ich zehn Meter lieber gehabt, doch dann würde ich erst recht nichts hören. Deshalb lehnte ich mich wieder an die nächstbeste Wand und hoffte, etwas verstehen zu können. Wenigstens konnte ich nun die Frau besser erkennen und musste zugeben, dass sie recht hübsch war. Irgendwie sogar unheimlich hübsch, denn es schien, als wäre sie perfekt, was mich mehr als nur erstaunte, weil ich immer dachte, dass das perfekte Aussehen unmöglich war. Nun, eigentlich konnte mir das auch egal sein, wenn ich ihr nicht gerade als Junge begegnen musste. Aber es reizte mich ein wenig, auch mal so aussehen zu können wie sie. Vielleicht würde ich darauf irgendwann mal trainieren, nur leider hatte ich keinen blassen Schimmer wie. Fraglich war nur, was da für eine neue Persönlichkeit entstehen würde. Wahrscheinlich war das auch der Punkt, der mich von diesem Vorhaben abhielt.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Ayako Amaril am Mi März 07, 2012 9:14 am

(out: es kann ruhig jmd einen neuen Ort aufmachen Smile :> )

Revyn wandte sich ab und ich hatte schon Angst, dass er mich wieder alleine lassen würde. Ich hatte zwar keine Angst, alleine mit diesem Typen zu bleiben, aber ich hatte Angst, dass er abhaut... Es war komisch und vermutete, dass es etwas mit dieser Sympathie zu tun hatte, die so oft von Menschen erwähnt wird. Der Typ packte mich am Arm und wollte mich mitziehen. Irgendwie hatte er es auf uns beide abgesehen und ich verstand einfach nicht warum.
"Aber Ayako müsstest du nicht einbeziehen, dann werde ich auch mit dir spielen, bestimmt", sagte Revyn plötzlich und ich war mir nicht sicher, ob es gut war, dass er meinen Namen genannt hatte. Aber es würde wohl nichts ausmachen. Zumal er sich anscheinend sorgen um mich machte, was mich irgendwie glücklich stimmte.
Ich bemerkte, dass wir auf eine Baustelle zu liefen. Soweit ich wusste, galt sie unter den Einwohnern als "verwunschen". Ich war gespannt darauf, ob das tatsächlich stimmte. "Baustelle", sagte Revyn dann und war bedacht darauf, dass wir ihm folgten. Dennoch vergrößerte er seinen Abstand und der Typ zog mich nun schneller hinter sich. Wir bogen ein paar Mal ab, ab und zu konnte ich nur Revyns Fuß in einer Ecke sehen und dorthin wurde ich auch gezerrt. Es vergingen so ein paar Minuten, ehe wir plötzlich vor der Baustelle standen. Revyn wartete dort ... mit einer Art Stab. Meine Kameras konnten nicht erkennen, um was für ein Material es sich dabei handelte. Sie begannen regelrecht durchzudrehen. Ich musste ein paar Mal blinzeln und dann kamen wir auch zum Stehen.

(tbc: Tokio - Baustelle)

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Sadas Feuerblick am Mi März 28, 2012 7:00 am

cf: Tokio - Baustelle

Nach einer Weile erreichten meine Begleitung ich schließlich wieder die Innenstadt. Ich steuerte ein bestimmtes Café an, denn es regnete schon richtig und ich mochte es nicht wirklich nass zu sein. Ich schätzte, die Rothaarige ebenso wenig...
Sie lief neben mir her und ich musste wieder an die Stäbe in meiner Hand denken. Sie strahlten eine gewaltige Energie aus. Sie waren keinesfalls aus Menschenhand. Jede Sekunde, die ich mit diesen Stäben verbrachte, wurde ich mir dessen sicherer.
Langsam näherten wir uns dem Café und schoben uns durch die Menschenmassen, die eilig nach Hause wollten. Tokio war eine verdammte Stadt. Einfach zu viel los...
Als wir nun vor dem Café standen, und Rothaar einfach weitergehen wollte, legte ich dezent einen Arm um ihre Schulter, um sie in die richtige Richtung zu weisen. ich hatte keine Ahnung, ob das nun Konsequenzen für mich habe würde oder nicht.
"Hier lang.", sagte ich so freundlich ich konnte und lächelte in ihre Richtung.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Kasumi Otsuka am Di Apr 03, 2012 7:41 am

cf: Tokio Baustelle

Ich folgte meinem seltsamen Mitschüler und fragte mich, wohin er wohl gehen möchte. Das der Regen immer intensiver wurde, gefiel mir nicht wirklich und daher musste ich leicht knurren. Mein Blick wanderte einmal kurz zu diesen komischen Stäben. Sie mussten wirklich etwas Seltsames sein. Doch ich war damit beschäftigt, mich ordentlich durch all die Menschenmassen zu drängeln, dass ich keine Gedanken mehr daran verschwendete. Irgendwann packte mich etwas an der Schulter und ich erschrak innerlich, was sich in einem leichten Zucken äusserte. Dabei war diese Berührung nicht einmal grob, ich hatte es lediglich nicht erwartet. Sadas zeigte mir das Café und lächelte mich an. Ich lächelte ebenfalls und starrte nochmals auf die Stäbe. "Das müssen komische Dinger sein...", redete ich vor mich hin und erinnerte mich daran, wie sehr Sadas litt, als sie im Boden eingesteckt waren. Warum hatte er sie nun mitgeschleppt? Er musste wirklich irgendwie sein Gedächtnis verloren haben, ansonsten konnte ich mir eine solche Dummheit nicht erklären. Es war doch wirklich dumm, wenn man etwas Gefährliches mitnahm oder irrte ich mich da? Vielleicht war ich auch einfach zu skeptisch, aber man konnte nie vorsichtig genug sein.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Sadas Feuerblick am Di Apr 03, 2012 11:11 pm

"Das müssen komische Dinger sein...", sagte das rothaarige Mädchen, als es auf die Stäbe in meiner Hand sah. Instinktiv verkrampfe diese, als müsste ich diese Stäbe gut beschützen. Wortlos, undimmernoch einen Arm um das Mädchen haltend, betrat ich das Café und hielt direkt Ausschau nach einem freien Platz. In einer Ecke, die direkt am Fester lag, fand ich einen guten Platz. Ich schritt dahin, lies das Mädchen los und setzte mich direkt an die Wand. Die Menschen draußen liefen immer noch gehetzt hin und her. Ich war einfach nur froh, aus dem Regen verschwunden zu sein. Die Stäbe legte ich hinter mich an die Sitzbank und sah erst einmal nach, ob meine Kapuze noch auf dem Kopf war. Ich war erleichtert. Zumindest würde sie so meine verräterischen Ohren nicht sehen und viele Fragen stellen.
Ich seufzte kurz. "Ja... komische Dinger.", gab ich nachdenklich zurück und war immer noch vollkommen planlos, war passiert war. "Woher kenne ich dich?", fragte ich dann und sah dem Mädchen in die Augen, die mich ungemein faszinierten.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Kasumi Otsuka am Do Apr 05, 2012 6:44 am

Als ich meine Bemerkung auf seine Stäbe fallen liess, kam es mir so vor, als wäre er angespannt. Log er mich vielleicht die ganze Zeit an und hatte sein Gedächtnis nicht verloren? Ich hatte mal wieder verrückte Gedanken, deren Herkunft noch weniger Sinn ergaben. Vielleicht war es auch meine natürliche Vorsicht von meinem wahren Ich, das immer noch eine minimale Kontrolle über den Körper besass. Irgendwie war ich gerade stolz, weil ich glaubte, dass ich mich in meiner wahren Gestalt nie trauen würde, mit dem gewalttätigen Sadas essen zu gehen und jetzt fand ich die Situation sogar ganz nett. Es war ein guter Zeitvertreib für mich. Wir betraten das Restaurant und er hielt seinen Arm immer noch um mich und ich wollte mich lieber nicht wehren, weil ich ihn keinesfalls verärgern wollte. Er kann ja ganz nett sein, wenn man ihn nicht provoziert... Dass ich ihm vor ein paar Sekunden misstraut hatte, war schon längst aus meinen Gedanken verschwunden.
Kaum hatte ich mich hingesetzt, begann er auch schon zu fragen, woher er mich kennen würde. Seine verschiedenfarbigen Augen starrten direkt in die meinigen, was mich keineswegs verunsicherte, während ich in diesem Körper steckte. Trotzdem hatte ich es lieber, wenn man meine Augen ignorieren würde. Wegen denen fliege ich noch eines Tages auf... Ich driftete gedanklich ein bisschen ab und kleisterte mir erst einige Sekunden später eine halbwegs gute Antwort zu sammen. Zu sagen: "Ich bin Zack und sehe so aus, weil ich nicht beim Blaumachen erwischt werden will" wäre wohl gerade fehl am Platze. "Wolltest du nicht eher wissen, was passiert war?", wich ich in meiner Ungeschicktheit seiner Frage einfach aus. Manchmal wäre ich wirklich froh, wenn meine Ängste nicht meistens die Oberhand gewinnen würden und ich solche Fehler machte. Ich hätte lügen und nicht so offensichtlich ausweichen sollen. "Schliesslich sah das ziemlich komisch aus, als du den blauhaarigen Typen Dämon genannt und anscheinend Schmerzen verspürt hast, obwohl gar nichts da war", versuchte ich ihm eine Kurzfassung des Geschehenen zu liefern.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Sadas Feuerblick am Mo Apr 09, 2012 8:25 pm

"Wolltest du nicht eher wissen, was passiert war?", entgegnete mir die Rothaarige und ließ mich damit aufhorchen. Dezent und unauffällig ausweichen war wohl nicht ihre Stärke. Ich musste sogar etwas darüber Lächeln. Doch ihr nächster Satz ließ mich erschaudern.
"Schliesslich sah das ziemlich komisch aus, als du den blauhaarigen Typen Dämon genannt und anscheinend Schmerzen verspürt hast, obwohl gar nichts da war", erzählte die Rothaarige. Ich schluckte schwer. Dämon. Hatte sie etwa etwas mitbekommen, was nicht für ihre Augen bestimmt war? Sofort wurde ich nervös und wollte noch einmal sicher gehen, dass meine Kapuze auch richtig saß...
"Dämon? Schmerzen?", fragte ich unsicher und verspürte wieder diese brennende Wut, die mich als Wesen ausmachte. War ich etwa wie ein Feigling geflüchtet? Hatte mir dieses Mädchen sogar geholfen? Nein... Das wäre mir einfach zu peinlich gewesen. Schließlich war ich Sadas Feuerblick! Ein mächtiger Dämon aus der Anderswelt! Mich konnte nichts erschrecken.... Oder doch?... Ich sah wieder in die Augen der Rothaarigen und dachte nach. Wusste sie etwa mehr? Spielte sie vielleicht gerade nur mit mir? Ich hasste es, nicht die Kontrolle zu haben. Und ich fragte mich, wieso sie überhaupt noch bei mir war.
"Wie heißt du?", fragte ich dann dezent. Ich war gefürchtet... ich war brutal... und nun saß ich hier... in einem Café... mit einem Mädchen.... und stellte blöde, unbeholfene Fragen.... Ich räusperte mich, ehe meine Gedanken von einer Kellnerin unterbrochen wurden, die sich erkundigte, was wir bestellen möchten.
"Eistee.", sagte ich trocken und freute mich richtig darauf. Das war eine gute Seite der Menschenwelt. Eistee. So etwas gab es im Universe nicht und ich fand das wirklich schade...

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Kasumi Otsuka am Di Apr 10, 2012 4:13 am

Er hinterfragte meine Aussage, als hätte ich mich undeutlich ausgedrückt. Das gab mir die Sicherheit, dass er sich wohl wirklich nicht erinnern konnte. Weil ich dabei nichts verlieren könnte, entschloss ich mich kurzerhand dazu, ihm eine genauere Fassung zu geben. "Richtig gehlört." Ein freches Grinsen zeichnete sich auf meinen Geischtszügen ab, ehe ich mich innerlich selbst dafür tadelte und weitererzählte: "Blauhaar hat die Stäbe in den Boden gesteckt und du... ich kan nes schlecht beschreiben, aber du scheinst gelitten zu haben. Dann hast du ihn noch gelobt und eben Dämon genannt", endete ich abermals und hoffte, dass er nicht schwer von Begriff war, weil ich lieber über andere Sachen reden wollte, obwohl ich wusste, dass er mich wahrschienlich eh nur ausnutzen wollte.
Anschliessend fragte er mich nach meinem Namen und ich antwortete ihm ohne zu zögern: "Ka... Äh Za.. Ich meine... Rika", antwortete ich ihm und setzte ein unschuldiges Lächeln auf, um irgendwie abzulenken. Es war wirklich schrecklich, was ich manchmal für ein Wirrwarr mit den Namen hatte. Einmal hatte ich auf eine Prüfung meinen echten Namen geschrieben und musste deshalb eine Strafarbeit schreiben, weil der Lehrer anscheinend eine halbe Stunde gebraucht hätte, um herauszufinden, wer es war.
Die Kellnerin kam mir gerade recht, weil dank ihr vielleicht ein guter Themawechsel stattfinden könnte. Leider war sie - wie alle Kellnerinnen - nur an der Bestellung interessiert. Sadas bestellte kühl und trocken, so wie ich ihn eigentlich gewöhnt war. "Eine Cola bitte", versuchte ich ein wenig höflicher zu wirken und schenkte der Kellnerin ein Lächeln, doch sie drehte sich wie von einem Affen gebissen weg und kümmerte sich um die nächsten Kunden. Ich fragte mich, ob Sadas selbst hier eine Berühmtheit war? Auf dem Schulhof kannten ihn die meisten nur allzu gut...

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Sadas Feuerblick am Fr Apr 13, 2012 2:22 am

Das Mädchen erzählte endlich etwas detaillierter. Sie erwähnte Blauhaar... und dass ich gelitten hatte... und sie sprach das Wort Dämon aus, was mich erschauern ließ. Dieses Mädchen wusste eindeutig zu viel... konnte ich ihr trauen? Und wer war überhaupt Blauhaar? Vor meinem geistigen Auge konnte ich eine Gestalt mit blauen Haaren erkennen. Auch war da ein Mädchen... aber war nicht Rothaar ...
Während wir so da saßen, nannte sie mir auch endlich ihren Namen: Ka... Za.... Rika. Mit einer angehobenen Augenbraue sah ich sie an und fragte mich, ob das ihr Ernst war. Ich war ein Dämon. Ich konnte Menschen lesen wie ein offenes Buch. Ich wusste, dass sie irgend etwas verheimlichte, aber ich beschloss mitzuspielen.
"Hallo Rika. Meinen Namen kennst du ja...", antwortete ich ruhig und lächelte sie leicht an. "Aber woher?", bohrte ich nochmal nach und beugte mich vor, um ihr tief in die Augen sehen zu können, die mich einfach nur faszinierten und sogar ein wenig bekannt vor kamen.
"Nun Rika. Ich würde sagen wir vergessen das Ganze.", sagte ich so freundlich es ging. Ich hatte keine Lust mehr über irgendwelches Zeug nachzudenken, an das ich mich nicht einmal erinnern konnte. Heute Abend müsste ich einen Bekannten aufsuchen, der hoffentlich etwas über die Stäbe wissen würde...Gerade in diesem Moment kam die Kellnerin, legte mir das Glas vor die Nase und tat es bei Rika gleich. Ich warf ihr einen wütenden Blick zu und mir war bewusst, dass dieser oft wütender und grausamer wirken konnte, als er eigentlich gemeint war. Aber diese Kuh regte mich einfach auf.... Ich war froh. Ich schien wieder ich selbst zu werden.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Kasumi Otsuka am Mo Apr 16, 2012 7:21 am

Er fragte mich, woher ich ihn kennen würde und das war wirklich keine schlechte Frage. Was sollte ich ihm antworten? Du bist in meiner Paralellklasse und ich habe mich gerade verwandelt? Wohl kaum. "Erinnerst du dich an das Mädchen in deiner Klasse, welche dieselbe Haarfarbe besitzt?", lenkte ich mit einer Gegenfrage ab.
Kurze Zeit später durfte ich feststellen, dass er es plötzlich eilig hatte. Nicht, dass es mich verwundert hätte, ich rechnete damit, ausgenutzt zu werden, doch war es ein angenehmer Zeitvertreib, den ich nicht erwartet hatte. Er meinte, dass wir das vergessen sollten und warf mir einen ziemlich finsteren Blick zu, der selbst diese selbstsichere Seite von mir einschüchterte. Trotzdem hatte ich auch das Gefühl, mich irgendwann als Junge mit ihm zu prügeln. Nein, das war so nicht richtig, denn das war das Letzte, was ich mir momentan wünschte, wenn er mich so anstarrte. Doch ich ahnte, dass es meine andere Verwandlung reizen würde. "Grüsse Zack irgendwann mal von mir", lenkte ich nochmals ab und versuchte so gut es ging, seinem Blick auszuweichen und diesen zu ignorieren. Am liebsten wäre ich geflüchtet, aber das kühle Getränk vor meiner Nase hatte einen gewissen Reiz, der mich an diesem Tisch behielt.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Sadas Feuerblick am Mo Apr 16, 2012 7:57 am

"Erinnerst du dich an das Mädchen in deiner Klasse, welche dieselbe Haarfarbe besitzt?", fragte sie und ich lächelte sie amüsant an. Sie war gekonnt darin, Fragen auszuweichen. Doch ich war besser. Sie verheimlichte mir irgendetwas und ich war einfach zu neugierig. Ich musste wissen, was hinter dieser Rika steckte...
Erst nach einigen Augenblicken stellte ich fest, dass ich sie wohl eingeschüchtert hatte. Ich wunderte mich, da mein Blick der nervigen Kellnerin galt. Dennoch amüsierte mich auch diese Tatsache. Sie schien Angst zu haben, wollte aber dennoch mehr sehen. Komische Rika.
"Grüsse Zack irgendwann mal von mir", unterbrach Rika meine Gedankengänge. Ich blinzelte sie an. Zack? War das nicht dieser Typ, der auf "meiner" Schule war? Ich sah sie eindringlich an und stellte eine große Ähnlichkeit zwischen Zack und dieser Rika fest. Diese Augen. War sie seine Schwester? Oder Cousine?
"Woher kennst du Zack?", fragte ich. Ich hatte schon einiges von ihm gehört. Er war mir gar nicht unähnlich. Doch ich war eindeutig dämonischer. Wäre vielleicht mal ein interessanter Kampf zwischen Zack, dem Schläger und mir, dem Mörder. Ich begann zu lächeln und entschloss mich dazu, Rika nicht so einfach davon kommen zu lassen. Irgendwie musste ich sie dazu bringen, mich zu Zack zu führen. Da ich eh noch zu meinem Bekannten musste, könnte ich sie auch gleich mitnehmen. Sie könnte draußen warten, während ich diese Stäbe untersuchen ließ.
"Hast du noch was vor?", fragte ich dann und sah ihr tief in die Augen. Immer noch versuchte ich festzustellen, in welcher Verbindung sie zu Zack stand...

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Kasumi Otsuka am Mo Apr 16, 2012 8:10 am

Als er mich fragte, woher ich mich selbst kannte, wusste ich, was für einen Müll ich da mal wieder von mir gegeben hatte. Es würde nun wieder eine ewige Fragerei werden bis ich ihm wieder was anderes Interessantes erzählen würde. Oder ich würde mich outen, was ich nat¨rlich niemals vorhatte. Trotzdem könnte ich ihm irgendeine glaubhafte Version erzählen. "Ich habe ihn bei einer Prügelei erlebt", erklärte ich ihm und das war nicht einmal gelogen, auch wenn er es anders verstehen würde. Okay, nicht nur einer, jede einzelne Prügelei ging auf mein Konto und ich hatte nicht einmal schlechtes Gewissen dabei, weil es nir jedes Mal Spass gemacht hatte.
Anschliessend fragte er mich, ob ich heute noch etwas vorhätte und ich versuchte an seinem Blick herauszulesen, was er vorhatte. Wollte er mich kurz zuvor nicht noch sprichwörtlich mit seinem Blick killen? Diese Version gefiel mir eindeutig besser, auch wenn ich immer noch befürchtete, dass er mich einfach nur ausnutzte, was mich nicht sonderlich störte. "Nein, nicht wirklich, warum fragst du?"

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Sadas Feuerblick am Mo Apr 16, 2012 7:14 pm

"Ich habe ihn bei einer Prügelei erlebt", war ihre Antwort auf meine Frage, woher sie denn Zack kannte. Gut, immerhin konnte ich mir jetzt sicher sein, dass wir vom selben Zack sprachen. Ich konnte ihren Gesichtszügen ansehen, dass sie gerade ein wenig verwirrt war. Wieso war sie dennoch immer noch an meiner Seite? Ein Mädchen, welches Angst hatte, blieb doch nicht freiwillig bei der Sache, die ihr Angst bereitete... Aber Rika? Rika schien magisch von Gefahrensituationen angezogen zu werden. Und ich wollte unbedingt ihre Grenzen testen. Ihre Anwesenheit behagte mir. Ich mochte sie irgendwie. Deshalb war ich umso erfreuter, als sie sagte, dass sie nichts weiter vor hatte.
"Ich will die Stäbe untersuchen lassen. Willst du mit mir mitkommen?", fragte ich frei heraus und winkte der Kellnerin her, um zahlen zu können.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Kasumi Otsuka am Fr Apr 27, 2012 8:35 am

Er fragte mich einfach so, ob ich mit ihm mitkommen und die Stäbe untersuchen lassen würde. Wenn die Teiler ihn so interessierten, mussten sie schon etwas Besonderes sein. Ob sie vielleicht aus dem Universe stammten? Ich wusste es nicht, war jedoch neugierig darauf, obwohl mich mein wahres Ich ständig warnte, dass ich mich von allem, was mit dem Universe zu tun haben könnte, fernhalten sollte. Doch heute war ich halt Rika und es konnte nicht schaden, wenn ich mich nicht gerade mit jedem Körper gleich benehmen würde.
Trotz allem war mir beim Gedanken daran, dass die Stäbe vielleicht nicht normal waren, ein wenig unbehaglich zumute. "Warum nicht?", lautete meine kurze Antwort mit einem Lächeln. Ganz toll gemacht, Kasumi... Du weisst, dass du da nicht hingehen solltest... So konnte ich mich dazu durchringen, doch noch nachzufragen, auch wenn das vielleicht ein wenig unvorsichtig war. Doch mir fehlte noch ein wenig der Mut. "[color=white]Aber die Stäbchen... Die haben nichts mit diesem Universedingens zu tun, oder?", fragte ich vorsichtig und mir wurde bewusst, dass jeder Volltrottel bemerken würde, dass ich verunsichert war.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Sadas Feuerblick am Mi Mai 02, 2012 11:52 pm

Sie schien wohl Zeit für mich zu haben, denn sie entgegnete bloß "Warum nicht".
Ich lächelte wieder und als die Kellnerin kam, bezahlte ich brav beide Getränke. Selbst ein Dämon wie ich einer war, kannte so etwas wie Anstand gegenüber Damen. Ich lächelte erneut. Rika schien das Gegenteil von einer Dame zu sein, dennoch faszinierte sie mich und ich glaube felsenfest daran, dass sie nicht ganz das war, was sie vorgab zu sein. Also sie auch noch fragte, ob die Stäbe etwas mit dem... "Universedingends" zu tun hatten, horchte ich auf. Doch hier war der falsche Ort, um sie weiter auszufragen. Ich stand also einfach auf und lächelte ihr zu. Das war der Punkt, an dem ich mich fragte, wieso ich sie ständig anlächelte... Vermutlich hoffte ich so, sie weiter an meiner Seite haben zu können. "Reden wir darüber auf dem Weg.", sagte ich und seufzte. Dann ging ich zum Ausgang und wartete auf sie.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Kasumi Otsuka am Fr Mai 04, 2012 8:04 am

Sadas bezahlte tatsächlich auch mein Getränk und ich musste mich wirklich zusammenreissen, nicht irgendeine spitze Bemerkung wie "Du kannst ja sogar ein richtiger Gentlemen sein" herauszulassen. "Danke", entfuhr mir dann doch dank meinen einigermassen vorhandenen Manieren heraus, ehe auch ich mich zum Gehen bereit machte. Meiner Meinung nach hatten wir viel zu lange gesessen und daher streckte ich mich erst einmal, um sicher zu gehen, dass ich wieder fit war. Vielleicht lag es auch daran, dass dies nicht wirklich mein Körper war.
Meine Frage wegen dem Universe wollte er auf dem Weg klären und es klang so, als wäre es wirklich so, was ich nicht gerade als schön empfand. Auch wenn mein momentaner Körper mir ein gewisses Selbstbewusstsein verlieh, so konnte ich doch das leichte Zittern in meinen Knien nicht mehr länger verbergen, als die Erinnerung meiner Zeiten als Versuchskaninchen wieder revue passierte. Trotz meinen weichen Knien riss ich mich zusammen, um zumindest einigermassen "normal" zu Sadas zu laufen, der ganz lieb auf mich wartete. Er schien heute wirklich netter als sonst, vielleicht lag das auch daran, da ich ihn heute anschauen konnte, ohne damit rechnen zu müssen, um eine Runde Prügel zu bitten.
Vorhin konnte ich es mir dank meinen Ängsten noch verkneifen, aber dieses mal musste die ein wenig dumme Bemerkung heraus: "Heute bist du echt ganz anders als in der Schule, Sadas. Ich bin mir sicher, du hättest voll viele Freunde, wenn du immer so wärst", lobte ich ihn und wusste gar nicht, was ich da gesagt hatte. Das waren die Momente, wo ich mir wünschte, dass ich in meinem alten Körper herumlaufen könnte, da ich dann bestimmt nie so etwas sagen würde, weil es eigentlich nicht meine Art war. Zudem kannte ich mein echtes Ich einfach am Besten, was man von meinem Nebenjobich nicht behaupten konnte. Wahrscheinlich kannte ich mich selbst so wirklich noch zu wenig, war es doch auch meine neuste Verwandlung. Am Ausfeilen meiner Fähigkeit mochte ich gar nicht denken, wer wusste denn schon, ob ich nächstes Mal nicht schwul wäre?

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Sadas Feuerblick am So Mai 06, 2012 7:02 pm

Ich konnte vernehmen, wie sich meine Begleitung bedankte. Irgendwie passte es nicht zu ihr, aber ich hielt es dennoch für angemessen... Als ich also am Ausgang auf sie wartete, schein sie mich irgendwie verwirrt zu mustern.
"Heute bist du echt ganz anders als in der Schule, Sadas. Ich bin mir sicher, du hättest voll viele Freunde, wenn du immer so wärst", ihre Bemerkung erklärte auch ihr Mustern. Ich hätte beinahe gelächelt, wenn mich dieser Satz nicht irgendwie getroffen hätte. Es war ja nicht so, dass Dämonen keine Gesellschaftswesen waren. Im Gegenteil. Zu gern scharten sie sich um einander und verbrachten witzige Abende zusammen, während sie Foltermethoden oder Zaubertricks durchsprachen. Aber hier auf der Erde war mir das nicht beschert. Als sie also neben mir stand, legte ich wieder ungefragt meinen Arm um ihre Schulter und beugte mich zu ihrem Ohr vor.
"Meine Freunde überleben nicht lange.", flüsterte ich ehrlich und war mir unsicher, wie sie dies auffassen würde. Bedrohen wollte ich sie keineswegs. Es war nur die reine Wahrheit. Zumal "Freunde" mich sehr schnell als Dämon enttarnen würden... Sie sind nur ein Klotz am Bein...
Ohne Rika weiter anzusehen lief ich neben ihr her in Richtung des Wohngebiets, in dem mein Bekannter wohnte und mir hoffentlich mit den Stäben weiterhelfen konnte.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Kasumi Otsuka am Mi Mai 09, 2012 4:27 am

Nach meiner Aussage legte er wieder einfach so einen Arm um mich und dieses Mal wäre ich wirklich beinahe zusammengezuckt, da er mich damit erschreckt hatte. Trotzdem schien von ihm momentan keine Gefahr auszugehen und daher nahm ich das Ganze ein paar Sekunden später auch gelassen hin. Ein fragender Blick, was das sollte, kassierte er dennoch. Dieser konnte nicht lange wirken, weil er mir kurze Zeit später einflüsterte, dass seine Freunde nie lange überleben würden. Normalerweise wäre ich jetzt total verängstigt, doch dieses Mal fühlte ich sogar mit ihm. Mir erging es nicht anders, so liess ich doch stets alle im Stich, die mir halfen, wenn es mir zu bunt wurde. Aber brachte er "seine Freunde" vielleicht eigenhändig um? Ich tat es indirekt, was mein Gewissen nicht erleichterte. Tja, nochmals wollte ich nicht als Versuchsobjekt enden und daher blieb mir nichts anderes übrig. "Da haben wir wohl ein ähnliches Problem", antwortete ich ihm dann doch endlich und sah ein wenig betroffen zum Boden, war wirklich kein sonderlich gutes Thema.
Wenigstens hatte ich dabei die Sache mit dem UNIVERSE vergessen und entspannte mich trotz der mulmigen Situation. Ja, irgendwie fühlte ich mich gerade sicher, auch wenn seine Aussage auf das Gegenteil hinwies. Vielleicht lag es auch einfach an seinem Arm, der mir ein schützendes Gefühl gab, ich wusste es nicht. Es war für mich eine Tatsache, dass er mir wohl nicht so schnell abkratzen würde, sollte ich ihn dummerweise wegen meiner blöden Angewohnheit im Stich lassen.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Sadas Feuerblick am Do Mai 10, 2012 7:30 pm

Ich bemerkte, dass Rika mir einen vorwurfsvollen Blick rüberwarf, als ich meinen Arm um sie gelegt hatte. Ich durfte mir das nur nicht zur Gewohnheit werden lassen...
"Da haben wir wohl ein ähnliches Problem", war ihre Reaktion auf meine Aussage bezüglich der Freunde. Sie sah betroffen auf den Boden und fast hätte ich so etwas wie Mitleid verspürt. Plötzlich wurde ich nervös und bezweifelte zugleich, dass wir dasselbe meinten. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Dämon zu treffen war gering. Geschweige denn, dass er so normal aussehen könnte, wie Rika... Nein, das war nicht möglich. Langsam entspannte ich mich wieder und wurde gleichzeitig neugierig auf Rikas Geschichte. Deshalb spielte ich mal den netten Kerl.
"Wie meinst du das?" fragte ich nach und sah auf die Straße, die uns zum Wohnviertel bringen würde.

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Re: Tokio - Innenstadt

Beitrag von Kasumi Otsuka am Fr Mai 18, 2012 10:44 pm

Er hinterfragte meine Aussage und ich wusste nicht recht, was ich ihm dazu sagen sollte. Alles herausplaudern passte nicht zu mir, aber war die ganze Zeit schon sooo sympathisch. In meinem Kopf ging ich die verschiedensten Ausgänge durch, jenachdem welche Antwort ich geben würde. Jedes Mal war ich mit dem Ergebnis unzufrieden, bis ich mich schliesslich für die geheimnisvolle Methode entschieden hatte. Einfach nicht zuviel verraten, Kasumi. Mit einem letzten prüfenden Blick vergewisserte ich mich, dass er es wenigstens diese paar Informationen wert war. "Tja... Die Welt ist verdorben", begann ich und wusste noch nicht recht, wie ich diese Aussage mit mir verknüpfen könnte. "Deswegen habe ich mir halt ein paar Charakterzüge angeeignet, die nicht so schön sind ", endete ich und mir wurde bewusst, dass auch diese Fassung nicht sonderlich gut klang. Aber mehr wollte ich darauf nicht so schnell freiwillig sagen. Er könnte froh sein, dass ich ehrlich war, oftmals ein seltenes Ereignis. Wenn es ihn so sehr interessieren würde, dann könnte er einfach nochmals nachfragen.
Trotz allem fand ich meine Aussage weniger schlimm als seine, so packte mich dann doch die Neugier, wieso "Freunde" bei ihm nicht lange überleben würden. Ein dunkles Geheimnis, vielleicht? Obwohl mich der Gedanke mit Angst erfüllte, so war ich auch neugierig darauf, zumal er momentan wirklich lieb war. " Was sind denn deine Beweggründe?", fragte ich dann auch mal und doppelte zum besseren Verständnis nach: " Also... Wegen den Freunden und so..." Nun blickte ich ihn doch ein wenig unsicher an, weil ich auch nicht wusste, wie er meine Bemerkung verarbeiten würde.

Tbc: Tokio - Wohnviertel - Strasse


Zuletzt von Kasumi Otsuka am Sa Mai 19, 2012 7:01 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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